Im Kino gesehen: Lockout

Ihr habt mal wieder Lust auf einen coolen Helden mit noch cooleren Sprüchen? Und euch schon immer gefragt, wie wohl eine Mischung aus “Escape From New York” und “Fortress 2” aussehen würde? Dann ist “Lockout” genau der richtige Film für euch!

Die Geschichte ist schnell und einfach zubereitet: Man nehme ein Hochsicherheitsgefängnis im Weltall, eine Präsidententochter auf humanitärer Erkundungstour, den obligatorischen Aufstand und einen in jeder noch so aussichtslosen Situation toughen Helden – fertig ist das Science-Fiction-Action-Rundum-Sorglos-Paket!

Auch wenn die zusammengeschusterte Story von “Lockout” bei Plagiatsjägern kaum eine Chance hätte und der Film wahrlich alles andere als innovativ ist, so gibt es doch ein echtes Highlight zu vermelden: Den von Guy Pearce verkörperten Snow. Dieser haut Feinden (als auch Verbündeten) Sprüche um die Ohren, die einen Joe Hallenbeck vor Neid erblassen lassen würden. Wie bei Hallenbeck (wem dieser Name nichts sagt, sei an dieser Stelle angeraten, sich verflixt noch mal endlich “Last Boy Scout” mit Bruce Willis anzuschauen) handelt es sich auch bei Snow keineswegs um einen unverwundbaren Übermenschen, sondern um einen Mann, dessen größte Stärke es ist, scheinbar unendlich einstecken und dennoch irgendwie weiterkämpfen zu können. Und so prügelt und schießt Guy Pearce sich Sprüche klopfend durch den Film, dass es eine wahre Freude ist.

Weniger erfreulich sind hingegen die viel zu hektisch geschnittenen Actionszenen und die teils doch arg billig aussehenden Effekte. Als Negativhighlight sei an dieser Stelle die anfängliche Verfolgungsjagd auf einem Motorrad genannt, die in erhöhter Geschwindigkeit runtergespult wird und mehr an ein (schlechtes) Videospiel als an einen Kinofilm erinnert. Insgesamt betrachtet geht die Action zwar in Ordnung, doch hätte mir eine ruhigere Kameraführung deutlich besser gefallen. Vielleicht werde ich aber auch einfach nur alt …

So oder so: “Lockout” weiß, auch aufgrund seiner knackigen Laufzeit von gerade mal knapp über 90 Minuten, gut zu unterhalten. Und zum Ende sogar mit einem kleinen Twist zu überraschen. Mehr sollte man von solch einem Film vielleicht auch gar nicht erwarten …

Meine Wertung: 6/10

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Explosionen, Schießereien, Prügeleien und coole Sprüche – die Entbehrlichen sind wieder da!

Sly vermöbelt Van Damme, Arnie reißt die Tür aus einem Smart und Chuck Norris ballert einhändig mit ‘nem MG durch die Weltgeschichte – das kann nur eines bedeuten: Der Trailer zu “The Expendables 2″ ist da. Und er macht mächtig Laune!

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Gehackte Internetseiten verteilen Schadsoftware für Android

Wie unter anderem heise Security und Golem.de berichten, nutzen Kriminelle derzeit gehackte Internetseiten, um Smartphones, auf denen Googles Betriebssystem Android läuft, mit Schadsoftware zu infizieren.

Die Infektion erfolgt über einen “manuellen” Drive-by-Download. Beim Aufruf solch einer gehackten Seite erhaltet ihr einen Hinweis auf ein angeblich notwendiges Sicherheitsupdate. Bestätigt ihr die Installationsaufforderung, wird euer Smartphone mit der Schadsoftware infiziert.

screenshot_2012-05-03_1714Da für die Infektion keine Sicherheitslücke ausgenutzt wird, gibt es einen recht simplen Schutz: Ihr müsst lediglich euer Android-Smartphone so einstellen, dass Anwendungen ausschließlich aus dem offiziellen Play Store installiert werden können. Geht hierzu in die Einstellungen, dort auf Apps und stellt sicher, dass bei Unbekannte Herkunft kein Haken gesetzt ist.

Ansonsten gilt für die Nutzung eines Smartphones dasselbe wie für die Nutzung eines Computers: Aufmerksam sein und gesunden Menschenverstand walten lassen!

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Im Kino gesehen: Die Frau in Schwarz

Nachdem wir am Wochenende “Iron Man”, “Der unglaubliche Hulk”, “Iron Man 2”, “Thor” und “Captain America – The First Avenger” geschaut hatten, wollten meine hübschere Hälfte und ich am Sonntag als Finale den hochgelobten “The Avengers” schauen. Leider hatten wir das rege Zuschauerinteresse unterschätzt – und ganz ehrlich: Einen Film wie “The Avengers” schaut man nicht vom äußersten Rand aus! Zum Glück sind wir spontan. Und so saßen wir kurze Zeit später in “Die Frau in Schwarz” …

Worum geht’s

Der junge Anwalt Arthur Kipps (Daniel Radcliffe) wird in ein entlegenes Dorf geschickt, um den Nachlass einer jüngst verstorbenen Anwohnerin zu regeln. Die Bewohner reagieren auf seine Ankunft mit Abneigung und raten Kipps, schnellstmöglich nach London zurückzukehren. Im Haus der Verstorbenen angekommen, muss Kipps erfahren, dass die Warnungen nicht unbegründet waren. Eine schreckliche Tat liegt in der Vergangenheit verborgen – und ein Geist in Form einer Frau in Schwarz sinnt auf Rache …

Meine Meinung

Sehr schön! Regisseur James Watkins (“Eden Lake”) macht vieles richtig, was modernen Gruselfilmen weitestgehend abgeht. Er nimmt sich genügend Zeit für die Charaktere, baut einen gut funktionierenden Spannungsbogen auf und setzt auf Atmosphäre statt auf plumpe Effekte. Regen, Nebel, knarzende Türen, unheimliche Schatten … “Die Frau in Schwarz” ist ein in jeder Hinsicht erfreulich altmodischer Gruselfilm mit all seinen Stärken. Dass die Geschichte wenig innovativ und das Finale leicht vorhersehbar ist, nehme ich Watkins aufgrund der überdurchschnittlichen Inszenierung nicht übel.

Dass es dennoch nicht für den Gruselolymp reicht, liegt größtenteils am Hauptdarsteller. Bevor ihr jetzt denkt, ich würde verbal auf den armen Daniel “Harry Potter” Radcliffe einprügeln wollen: Dieser leistet durchaus gute Arbeit. Das Problem ist vielmehr, dass Radcliffe für die Rolle des verwitweten! Anwalts!! mit Kind!!! gefühlte 10 Jahre zu jung ist und der gesamte Film dadurch an Glaubwürdigkeit verliert. Dass mir das Ende einen Hauch zu kitschig ausgefallen ist, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt …

Mein Fazit

Überdurchschnittlicher Gruselfilm mit toller Atmosphäre, der darunter leidet, dass Hauptdarsteller Daniel Radcliffe schlicht und einfach zu jung für die Rolle ist.

Meine Wertung: 7/10

Nun entschuldigt mich, ich muss mich auf “The Avengers” vorbereiten. Und heute haben wir Karten reserviert …

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Online-Banking-Trojaner verbreitet sich über vermeintliche Telekom-Rechnung

Wie das S-CERT berichtet, werden derzeit vermehrt gefälschte Telekom-Rechnungen mit infizierten PDF-Dateien verteilt. Wird solch eine PDF-Datei vom Empfänger auf einem Windows-System geöffnet, versucht die Malware eine Sicherheitslücke im Adobe Reader auszunutzen, um so das System mit einem Online-Banking-Trojaner zu infizieren.

Die E-Mails sind in einem guten Deutsch verfasst und haben typische Betreffzeilen wie z.B. “Online-Rechnung. () Telekom GmbH.” oder “Telekom Deutschland GmbH. Online-Rechnung.”

Die für die Infektion genutzte Sicherheitslücke wurde von Adobe bereits 2010 geschlossen. Ihr könnt euch also ganz einfach schützen, indem ihr …

… den auf eurem Windows-System installierten Adobe Reader stets auf dem aktuellen Stand haltet.
… einen anderen PDF-Betrachter als den Adobe Reader nutzt.
… Anhänge in “dubiosen” E-Mails gar nicht erst öffnet.

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