Gewinnt Kinotickets für die musikalische Stadtrundfahrt “Can A Song Save Your Life”

Nach einer gescheiterten Beziehung möchte die Musikerin Gretta (Keira Knightley) New York schnellstmöglich verlassen. Zufällig trifft sie auf den ausgebrannten Musikmanager Dan (Mark Ruffalo), der sofort Grettas Talent erkennt und in ihr die Chance sieht, beruflich wieder zurück in die Spur zu finden. Dan schlägt Gretta vor, ein ganz besonderes Album aufzunehmen: Nicht im Studio, sondern an verschiedenen öffentlichen Plätzen in New York. Fasziniert von dieser Idee, willigt Gretta ein …

John Carneys Gute-Laune-Film “Can A Song Save Your Life” startet am 28.08. in unseren Kinos. Pünktlich zum Kinostart verlose ich zwei Kinotickets, ein Filmposter und einen Kopfhörer-Splitter für gemeinsame musikalische Erlebnisse.

Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mir in den Kommentaren lediglich verraten, welches Lied euch das Leben retten könnte. Ganz einfach, oder?

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 27.08. um 23:59 Uhr. Den Gewinner werde ich wie gehabt über random.org ermitteln. Die Teilnahme ist nur innerhalb Deutschlands möglich und der Rechtsweg wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!

Und zum Abschluss wie immer noch der Trailer – damit ihr wisst, worauf ihr euch freuen dürft:

Im Heimkino gesehen: Cold War

Bereits seit dem 13. Mai ist der Polizei-Thriller “Cold War” auf Blu-ray und DVD verfügbar – und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir ein entsprechendes Rezensionsexemplar schon seit April vorliegt, ich den Film aber erst zeitlich nicht geschafft und danach schlicht vergessen habe. Würde ich mein Blog beruflich betreiben, wäre ich wohl schon lange pleite, doch zum Glück schreibe ich hier aus reinem Spaß an der Freude. Peinlich ist mir meine mangelhafte Organisation dennoch. Wie dem auch sei, viel wichtiger ist, dass ich “Cold War” nun endlich gesehen habe. Und dass der Film absolut sehenswert ist!

Worum geht’s

Hongkong wird von einem Bombenanschlag auf ein Kino erschüttert, bei dem wie durch ein Wunder niemand verletzt wird. Zeitgleich wird ein Mannschaftswagen der Polizei samt Ausrüstung und fünf Polizisten entführt. Unverzüglich wird ein Sonderkommando unter dem Operationsnamen “Cold War” ins Leben gerufen, das die Hintergründe aufdecken und die entführten Polizisten finden soll. Während Comissioner Waise Lee (Tony Leung Ka-fai), dessen Sohn sich unter den entführten Polizisten befindet, bei der Suche mit äußerster Härte vorgeht, versucht Comissioner Sean Lau (Aaron Kwok) den Fall zwar energisch, aber auch besonnen zu lösen. Als es zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen Lee und Lau kommt, schalten sich plötzlich auch noch interne Ermittler in den Fall ein. Schon bald wird allen Beteiligten klar, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint …

Meine Meinung

Auch wenn ich sie zugegeben eher selten schaue, bin ich durchaus ein Freund asiatischer Filme, bieten sie doch oft einen schönen Kontrast zu den westlichen Sehgewohnheiten. So auch “Cold War”, der mit seiner elegant-kühlen Inszenierung nicht nur optisch gefällt, sondern auch inhaltlich einiges zu bieten hat – sofern man als Zuschauer dem Geschehen folgen kann. Denn, und damit komme ich auch gleich zum großen Kritikpunkt des Films, die Geschwindigkeit, in der neue Figuren eingeführt und neue Handlungsstränge eröffnet werden, ist so rasant, dass einem schwindelig werden kann. Wer hier auch nur kurz nicht aufpasst, hat bereits verloren und sollte lieber ein paar Szenen zurückspringen, statt darauf zu hoffen, den Faden wiederzufinden. Als Belohnung für die Aufmerksamkeit winkt dafür ein durchweg interessantes und überraschend komplexes, von Loyalität und Verrat geprägtes Machtspiel innerhalb der Polizei Hongkongs, dessen zahlreiche Lügen und Intrigen ihre wahren Ziele erst zum Schluss offenbaren.

Auf allzu viel Action solltet ihr dabei übrigens nicht hoffen, denn auch wenn “Cold War” durchaus zwei drei sehenswerte, wenn auch teilweise etwas CGI-lastige Actionszenen zu bieten hat, zieht der Film seine Spannung nicht aus den körperlichen, sondern vielmehr aus den verbalen Auseinandersetzungen. Dass diese wunderbar funktionieren, verdankt der Film nicht zuletzt seinen beiden Hauptdarstellern Aaron Kwok und Tony Leung Ka Fai, die ihre Figuren trotz fehlender Hintergrundgeschichte glaubhaft und voller Hingabe mit Leben füllen und denen nicht mal die teils übertrieben dramatische Musik während der Dialoge etwas anhaben kann.

Mein Fazit

Optisch gelungener und inhaltlich grundsolider Polizei-Thriller mit tollen Darstellern, dessen etwas zu rasante Inszenierung den einen oder anderen Zuschauer im Regen stehen lassen dürfte. Fans des modernen Hongkong-Kinos machen hier aber definitiv nichts verkehrt – und auch alle anderen dürfen gerne einen Blick riskieren!

Meine Wertung: 7/10

Im Heimkino gesehen: Sharknado 2

Na, was habt ihr heute um 4 Uhr morgens gemacht? Etwa geschlafen? Schämt euch, denn das bedeutet, dass ihr DIE TV-Premiere des Jahres ignoriert habt. Oder abseits der öffentlich-rechtlichen Zwangssender kein Pay-TV habt. Wie dem auch sei, echte Filmkenner wie ich saßen um diese Uhrzeit selbstverständlich vor dem Fernseher und schauten die Fortsetzung, auf die jeder SchleFaZ-Fan die gesamte Filmwelt gewartet hat: “Sharknado 2″!

In der Fortsetzung des, warum auch immer, erfolgreichen “Sharknado” werden die unfreiwillig des Fliegens mächtigen Fische dieses Mal auf New York losgelassen. Und treffen dort abermals auf Fin (Ian Ziering) und April (Tara Reid), die eigentlich nur Fins Schwester Ellen (Kari Wuhrer) und deren Mann Martin (Mark McGrath) besuchen möchten, dabei in den Sturm geraten und selbstverständlich die Einzigen sind, die den Big Apple retten können. Unterstützung erhalten sie dabei von Vivica “ich habe schon mit Roland Emmerich gedreht” A. “und mit Quentin Tarantino auch” Fox als Fins Jugendliebe Skye. Neben schweißtreibender Spannung und packender Action ist also auch eine dramatische Dreiecksgeschichte garantiert.

sharknado-2Hai … lige Scheiße!

Oder auch nicht, denn es handelt sich immer noch um eine Asylum-Produktion. Und Asylum-Produktionen stehen für, die Trash-Liebhaber unter uns wissen es, größtenteils untalentierte Darsteller, schlechte Effekte und miserable Drehbücher. So auch “Sharknado 2″, in dem wie bereits im Vorgänger nichts einen Sinn ergibt, einzelne Szenen an Dümmlichkeit nur schwer zu überbieten sind und ein Filmfehler den nächsten jagt. Wieder wechselt das Wetter nach Belieben seine Stimmung. Wieder laufen Häuser voll Wasser, obwohl außerhalb kein Tropfen zu sehen ist. Wieder werden Nebenfiguren und Statisten völlig willkürlich von unscharfen CGI-Haien verspeist oder erschlagen. Und wieder sind die Dialoge nur mit viel gutem Willen als solche zu bezeichnen.

Was “Sharknado 2″ jedoch von seinem Vorgänger unterscheidet, ist das gelegentliche Aufblitzen von Selbstironie. Etwa wenn der Taxifahrer anbietet, in einer möglichen Verfilmung die Rolle des Fin zu spielen, Ian Zierung als dieser kontert, dass wenn schon, er sich dann selbst spielen würde und der Taxifahrer dies mit einem trockenen “Dann wird der Film halt schlecht.” kommentiert. Oder wenn die Nachrichtensprecher Matt Lauer und Al Roker als sie selbst krampfhaft versuchen, den Schwachsinn irgendwie wissenschaftlich zu erklären. Oder wenn das Product Placement so übertrieben aufdringlich dargestellt wird, dass es schon wieder sympathisch ist und selbst ein Michael Bay noch davon lernen kann.

Horrorfans dürfen sich zusätzlich über Anspielungen auf Klassiker wie “Der weiße Hai” und “Evil Dead 2″ freuen. Und natürlich auf ein Wiedersehen mit der Kettensäge, die hier zwar noch dümmer, aber auch noch cooler cooler eingesetzt wird.

Um es zusammenzufassen: Nein, auch “Sharknado 2″ ist kein guter Film. “Sharknado 2″ ist ein bekloppter Film. Aber ein bekloppter Film, der auf merkwürdige Weise Spaß macht.

Meine Wertung: 5/10

Neuer Trailer zu “Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth” erschienen

Und wieder ein verfilmter Bestseller, von dem ich noch nie etwas gehört, geschweige denn den ich gelesen habe. Vielleicht ist das aber auch mein Glück, denn abgesehen von dem, was der Trailer zeigt, habe ich nicht die geringste Ahnung, worum es genau geht. Und den Trailer finde ich durchaus interessant.

Ich lasse mich ab dem 16. Oktober einfach mal überraschen …