Spectre: Der Trailer zum neuen 007-Abenteuer ist da!

Sam Mendes führt erneut Regie, Daniel Craig spielt erneut James Bond , Christoph Waltz erstmals den Schurken. Nun ist der erste längere Trailer zum neuen 007-Abenteuer „Spectre“ erschienen – und das ganze Internet steht Kopf! Gut, nicht das ganze Internet. Mich zum Beispiel lässt der Trailer ehrlich gesagt ziemlich kalt, was vielleicht auch daran liegt, dass ich bereits „Skyfall“ für stark überschätzt halte. Ein unterhaltsamer Actionfilm wird aber auch „Spectre“ bestimmt werden. Außerdem spielt Monica Bellucci ein Bond-Girl, womit auch dieses 007-Abenteuer zum Pflichtfilm wird.

Aber mal was anderes: Erinnert euch die Musik bei 1:44 nicht auch an das bekannte Rambo-Theme?

[Kino] Ein kleines Fazit zu … „Ant-Man“

Morgen startet die Comic-Verfilmung „Ant-Man“ in unseren Kinos und beendet damit die zweite Phase des Marvel Cinematic Universe, kurz MCU. Dass statt der Avengers ausgerechnet der eher unbekannte Ant-Man als Abschluss gewählt wurde, erscheint auf den ersten Blick merkwürdig, erweist sich im Nachhinein jedoch als richtige Entscheidung. Denn während „Avengers: Age of Ultron“ eine eher uninspirierte, wenngleich sehr unterhaltsame Fortsetzung ist, bringt „Ant-Man“ noch mal frischen Schwung ins MCU.

An der Geschichte liegt dies jedoch nicht, diese ist, wie auch der Bösewicht, einmal mehr recht eindimensional und oberflächlich geraten und löst nicht mal ein Zucken im Mundwinkel aus. Ein Wissenschaftler (Michael Douglas) entwickelt einen Anzug mit Superkräften, den sein Protegé (Corey Stoll) für terroristische Zwecke nutzen möchte, woraufhin der Wissenschaftler mit einem sympathischen Nachwuchshelden (Paul Rudd) das Schlimmste verhindert. Kennen wir schon. Wollen wir nicht mehr. Kriegen wir trotzdem immer wieder. Nein, die Stärken von „Ant-Man“ liegen in der kindlich-unbeschwerten Inszenierung, die, ähnlich wie in „Guardians Of The Galaxy“, gerne auch mal ins Alberne abdriftet, ohne den Film dabei lächerlich wirken zu lassen. Insbesondere Michael Peña sorgt als Möchtegern-Gauner für zahlreiche Lacher und stellt den wohl witzigsten Sidekick seit Ewigkeiten dar. Und was dem Film ebenfalls unheimlich gut tut, ist der Verzicht auf scheinbar unkontrollierte Bombast-Action, wie sie zuletzt in „Avengers: Age of Ultron“ zu sehen war. Während dort im Finale eine ganze Stadt auseinandergenommen wird, muss in „Ant-Man“ lediglich eine Spielzeugeisenbahn dran glauben. Die Miniatur-Action wirkt mit ihren zahlreichen Witzen über und Anspielungen auf die Größenunterschiede zuweilen zwar etwas bemüht, funktioniert größtenteils aber hervorragend. Leider gilt dies nicht für die Effekte, die oftmals erschreckend künstlich und seltsam steril wirken. Vielleicht ist dies aber auch schlicht ein Resultat der kindgerechten Inszenierung. Wer weiß, wie gruselig realistisch aussehende Ameisen in Übergröße ausgesehen hätten …

Nichtsdestoweniger ist „Ant-Man“ ein verdammt unterhaltsamer Film – und mit Blick auf das MCU ein gelungener Abschluss, der zeigt, dass Effekte und Bombast nicht alles bedeuten.

Ach ja, wie immer gilt: Den Abspann abwarten! Komplett abwarten!

Scream (Serie): Die komplette erste Folge bei YouTube schauen

Auch wenn mir die neue Maske nicht gefällt und ich die Idee einer Scream-Serie für eher plemplem halte, hättet ihr mich ruhig darauf hinweisen können, dass MTV die komplette erste Folge der neuen Slasher-Serie Anfang des Monats bei YouTube veröffentlicht hat.

Ach, ihr wusstet das selbst nicht? Okay, dann sei euch hiermit verziehen!

Und damit ihr nun nicht erst lange nach der Folge suchen müsst, hier ist sie:

[Kino] Ein kurzes Fazit zu … „DUFF: Hast du keine, bist du Eine!“

Wolltet ihr schon immer mal als einziger Erwachsener mit zahlreichen Teenagerinnen im Kino sitzen und zweifelnde Blicke ernten? Dann empfehle ich euch aktuell die Highschool-Komödie „DUFF: Hast du keine, bist du Eine!“! In dieser erfährt die eigentlich selbstbewusste Bianca (Mae Whitman), dass sie als DUFF (Designated Ugly Fat Friend) ihrer zwei besten Freundinnen (Bianca A. Santos, Skyler Samuels) angesehen wird und es als solche ihre Aufgabe ist, potenzielle Interessenten mit Informationen über ihre attraktiven Freundinnen zu versorgen. Klar, dass Bianca sich das nicht gefallen lassen möchte.

Highschool-Komödien. Kennst du eine, kennst du alle. Auch bei „DUFF: Hast du keine, bist du Eine!“ steht das Ende bereits von der ersten Minute an fest. Doch wie so oft im Leben, ist auch hier der Weg das Ziel. Und den (fast ausschließlich) sympathischen Figuren dabei zuzusehen, wie sie auf das unvermeidliche Ende zusteuern, macht durchaus Laune und sorgt dank pointierter Dialoge und origineller Einfälle für zahlreiche Lacher. Der Film lebt hierbei insbesondere von seiner lockeren und unbeschwerten Art, die nicht zuletzt Hauptdarstellerin Mae Whitman zu verdanken ist. Diese blüht in ihrer Rolle als verunsicherter Horrorfilm-Nerd regelrecht auf und hat die Sympathien trotz zahlreicher peinlicher Situationen stets auf ihrer Seite. Dass ganz nebenbei ernste Themen wie Cyber-Mobbing oder elterliche Gleichgültigkeit thematisiert werden, ohne diese zu verharmlosen oder den erhobenen Zeigefinger auszuspielen, macht diese durchweg gelungene Highschool-Komödie noch sympathischer.

[Kino] Ein kurzes Fazit zu … „Für immer Adaline“

Für immer jung zu sein. Diesen Wunsch können nur Menschen äußern, die sich keine Gedanken über die daraus entstehenden Konsequenzen gemacht haben. Adaline (so elegant wie attraktiv: Blake Lively) hingegen kennt die Konsequenzen genau. Seit einem schweren Autounfall im Jahr 1937 altert sie nicht mehr. Und lebt aus Angst vor Verlust und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit stets allein. Alle 10 Jahre wechselt Adaline ihren Namen und ihren Wohnort, lediglich ihre inzwischen greise Tochter Flemming (Ellen Burstyn) kennt ihre Identität. Bis sich der charmante Ellis (Michiel Huisman) in Adaline verliebt und sie sich zu fragen beginnt, ob ihre selbst gewählte Isolation die richtige Art zu leben ist …

Ein schöner Film. Mit diesen drei Worten lässt sich „Für immer Adaline“ perfekt beschreiben. Die Geschichte ist schön. Die Bilder sind schön. Die Musik ist schön. Die Menschen sind schön. Die Botschaft ist schön. Doch wie das immer so ist, wenn einfach alles schön ist: etwas fehlt. In diesem Fall die emotionale Tiefe, die aus „Für immer Adaline“ mehr gemacht hätte, als „nur“ einen schönen Film. So werden Adalines Einsamkeit und Tragik zwar angerissen und kommen insbesondere in den Momenten mit ihrer Tochter gut zur Geltung, doch kratzt der Film hier letztlich nur an der Oberfläche und widmet sich stattdessen lieber ausgiebig der dann doch eher unspektakulären Liebesgeschichte zweier schöner Menschen. Welche Möglichkeiten liegen gelassen wurden, zeigt das letzte Drittel mit dem Erscheinen Harrison Fords, der hier seine beste Leistung seit langem abliefert und dem Film die emotionale Intensität gibt, die er von Anfang an verdient gehabt hätte.

Dennoch: Ein schöner Film.

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