Pathfinder – Die Fährte des Kriegers

Was zum Teufel (für die jüngeren Leser: What the fuck) hat sich Marcus Nispel („The Texas Chainsaw Massacre“) bloß bei diesem Film gedacht? Wollte er uns beweisen, dass er Filme drehen kann, deren Existenzberechtigung, wenn überhaupt, im Videomarkt zu suchen ist, die es aber dennoch ins Kino schaffen? Oder vielleicht, dass eine Mischung aus nichtssagenden Figuren, ebenso nichtssagenden Darstellern, einem Witz von einer Handlung (Wikinger-Junge wird nach Plündereien zurückgelassen, von Indianern aufgezogen und kämpft fortan gegen die eigene Rasse) , dennoch riesigen Handlungs- sowie Logiklöchern und lächerlichen Effekten noch lange keinen guten Trash-Film abgibt? Ich weiß es nicht – und eigentlich möchte ich es auch gar nicht wissen, sondern lieber diesen strunzdummen Film vergessen können, der mir inkl. Fahrt, Werbung, etc. über zwei Stunden meines Lebens gekostet hat… Wertung: 1/10

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The Number 23

Dass Grimassenschneider Jim Carrey stark unterschätzt wird, ist spätestens seit „Die Truman Show“ und „Der Mondmann“ kein Geheimnis mehr – und auch in „The Number 23“ spielt er als Familienvater, der einen Kriminalroman liest, welcher sich auf sein eigenes Leben zu beziehen scheint, erfolgreich gegen sein Jux-Image an. Leider schafft es Regiesseur Joel Schumacher („8mm“, „Nicht auflegen!“) nicht, dem Film etwas Neues abzugewinnen: Bereits nach kurzer Zeit kann der aufmerksame Zuschauer die Auflösung erahnen, doch selbst wenn nicht, dürfte die gemächliche Inszenierung bei niemandem Spannung erzeugen. Was bleibt, ist eine durchschnittliche Mischung aus Thriller und Drama, welche man in ähnlicher Form vor nicht all zu langer Zeit bereits eindrucksvoller im Kino sehen durfte (aus Gründen der Vorhersehbarkeit verzichte ich an dieser Stelle auf den Filmtitel). Wertung: 6/10

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