the_fighters_poster „Wer will denn sowas noch sehen?“ sagte mein Sitznachbar während des Trailers zu seiner Begleitung.
„Ich.“ dachte ich, während ich gleichzeitig vor Scham in meinem Kinositz versank.

Ich gebe es zu: Ich liebe diese typischen 80er-Jahre-Kampfsportfilme. Ein Junge kommt auf eine neue Schule, verliebt sich in das hübscheste Mädchen, wird von deren Freund vermöbelt (oder zumindest blamiert), trainiert verbissen und zeigt dem pösen Purschen am Ende, was eine Harke ist. So einfach kann eine Konfliktlösung sein.

In dem am 14.08.2008 startenden „The Fighters“ (dessen Originaltitel „Never Back Down“ mich irgendwie an „No Retreat, No Surrender“, sprich „Karate Tiger“ erinnert) heißt dieser Junge Jake (Sean Faris). Sein Schwarm Baja (Amber Heard). Deren prügelnder Freund Ryan (Cam Gigandet). Und der Trainer, der Jake aus seinem Formtief reißt, Jean (Djimon Hounsou). Mehr muss man vermutlich nicht wissen.

Das Ganze schaut wie eine Mischung aus „American Karate Tiger“ und „Fight Club“ aus, mit gezieltem Blick auf das jüngere Publikum. Aber das stört mich nicht im Geringsten, denn in den 80ern war ich schließlich auch noch ein Kind. Und irgendwie bin ich das auch heute noch.

Der Trailer lässt auf einen flotten Kampfsportfilm im Stil der guten alten Zeit hoffen. Also einfältig und oberflächlich. Genau so, wie ich es mag. In diesem Sinne: Ich freu mich drauf!

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