Monatsarchiv für Oktober 2008

 
 

Die Spekulationen sind eröffnet: Kommt ein weiterer Akte-X-Film?

Nachdem "Akte X: Jenseits der Wahrheit" von Kritikern und Publikum eher verhalten aufgenommen wurde, befürchtete ich schon das Schlimmste für einen weiteren Auftritt meiner beiden Lieblings-FBI-Agenten. Doch wie XFILES-MANIA berichtet, stehen die Chancen für einen dritten Film wohl gar nicht so schlecht: Lt. Fox-Chef Tom Rothman läge es ausschließlich an Chris Carter, David Duchovny und Gillian Anderson.

Der finanzielle Aspekt wäre somit geklärt. Wollen wir hoffen, dass das Akte-X-Team auch Lust auf einen weiteren Auftritt hat. Mindestens ein Fan würde sich darüber sehr freuen …

Persönliche Anmerkung: Dieser eine Fan … das bin ich!

Ich bin so glücklich!

Endlich! Endlich! Endlich! Nachdem es mir unter dem Mantel der Verschwiegenheit schon vor ein paar Monaten angekündigt wurde, ist sie nun endlich da: Die CinemaxX-Kinoflatrate!

Erwähnte ich schon, wie glücklich ich bin?

Okay, für Otto-Normal-Kinobesucher wird diese Flatrate aufgrund des Preises von 249,- € für ein Jahr (bzw. 149,- € für ein halbes Jahr) weniger interessant sein, aber für Freaks wie mich, deren Stammkino ohnehin ein CinemaxX ist, ist es sowas wie eine Offenbarung. Nur 1x pro Jahr bezahlen und dafür unbegrenzt ins Kino gehen dürfen – sogar Sonderveranstaltungen sind enthalten.

Erwähnte ich schon, wie glücklich ich bin?

Sobald ich die Karte in meiner Hand halte, wird, sofern es zeitlich passt, jeder … und ich meine jeder Film geschaut. Hach, das wird ein Spaß!

Erwähnte ich schon, wie glücklich ich bin?

Falls es außer mir noch jemanden interessieren sollte, findet derjenige weitere Informationen auf der CinemaxX-Seite zur Kinoflatrate.

Ich erwähnte schon, wie glücklich ich bin, oder?

Im Kino gesehen: Wall-E

Ist es nicht schön, dass sich die Menschen endlich mal einig sind? Ich habe bislang noch keine Review gelesen und keine Person getroffen (außer meiner Kinobegleitung), die “Wall-E” nicht bis in unerreichbare Sphären lobt. “so süß”, “so rührend”, “man muss diesen kleinen Roboter einfach lieben” … ganz im Ernst: Nein, muss man nicht!

Worum geht’s

Die Erde – unendliche Müllberge. Wir schreiben das Jahr 2815. Dies sind die Abenteuer des Roboters Wall-E, der mit einer Kakerlake als Freund 700 Jahre lang unterwegs ist, um Müll zu sortieren, zu pressen, zu stapeln. Viele Lichtjahre von den letzten im All lebenden Menschen entfernt, dringt Wall-E in menschliche Gefühle vor, die schon lange kein Mensch mehr empfunden hat …
Als die Roboterdame EVE auf der Erde abgesetzt wird, bekommt Wall-E endlich seine große Chance, diese Gefühle auszuleben. Doch als er EVE unbewusst dabei behilflich ist ihre Mission zu erfüllen und sie von ihrem Mutterschiff abgeholt wird, beginnt das Abenteuer erst. Denn seine große Liebe lässt Wall-E sich nicht so einfach nehmen …

Meine Meinung

Ganz ehrlich: Ich kann nicht nachvollziehen, wieso “Wall-E” so hoch gelobt wird. Die lustigen Szenen kann man an zehn Fingern abzählen – und was erschwerend hinzu kommt: Sie sind alle bereits aus den Trailern bekannt. Außer man kann darüber lachen, wie ein Roboter zum wiederholten Male irgendwo runterfällt. Ha ha. Leider verursacht so was in Animationsfilmen bei mir beim ersten Mal lediglich ein kleines Schmunzeln und danach nur noch gähnende Langeweile.

Aber gut, Animationsfilme sind erwachsen geworden und sie auf ihre lustigen Szenen zu beschränken, wird ihnen schon längst nicht mehr gerecht. Also schauen wir weiter:

Da wäre noch die Liebesgeschichte zwischen Wall-E und EVE. Niedlich? Schon irgendwie. Aber bewegend? Oder rührend? Keineswegs. Dafür ist die Zeit, die Wall-E und EVE miteinander verbringen, viel zu kurz. Erst recht, wenn man bedenkt, wie schnell EVE deaktiviert wird, um auf ihr Mutterschiff zu warten. Klar ist es niedlich anzuschauen, wie Wall-E sich währenddessen um seine Herzdame kümmert, aber berührt hat es mich nicht. Zumal beide Roboter in ihrer Einfachheit viel zu debil wirken, um wirklich mit ihnen sympathisieren zu können.

Kommen wir zur Botschaft des Films. Oder sagen wir besser: Zu den Botschaften des Films. Denn davon hat der Film einige auf Lager. Zum Beispiel, dass man für seine Liebe kämpfen muss. Oder dass man sich nicht blind auf die Technik verlassen darf. Oder dass man den Blick nicht vor seinem Umfeld verschließen sollte. Oder dass man die natürlichen Ressourcen der Erde zu achten hat. Oder oder oder … was ich normalerweise mag, hat mich bei “Wall-E” eher genervt, weil es dem Publikum mit dem Holzhammer eingetrichtert wird, damit es auch der letzte Dussel versteht.

Achtung: Spoiler!!!

Das Ende des Films hätte meine Meinung noch einmal positiv beeinflussen können, doch leider wurde eine tolle Möglichkeit dem Happy End geopfert. Bedauerlich, da der Film durch die Löschung von Wall-Es Charakter einen ganz anderen Beigeschmack erhalten hätte …

Ende des Spoilers

Aber ich möchte nicht nur meckern: Technisch gesehen ist “Wall-E” wirklich einsame spitze und sicherlich eine Klasse für sich. Die Roboter sind super animiert, Wall-Es “Gesichtsausdrücke” wurden hervorragend umgesetzt und auch die im letzten Drittel vorhandenen Actionszenen wissen zu begeistern. Gleiches gilt für den Ton und die Musik.

Mein Fazit

Technisch hervorragender Animationsfilm, der jedoch den Charme der vorherigen Pixar-Abenteuer vermissen lässt und mich leider Gottes völlig kalt gelassen hat. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein humorloser Eisklotz, der einfach nur mal wieder korrekt … wer den Film “Evolution” kennt, weiß, wie es weitergeht. ;-)

Meine Wertung: 5/10

Ich werde geliebt!

love_your_blog Na gut, okay, vielleicht ist die Überschrift etwas übertrieben: Nicht ich werde geliebt, sondern nur mein Blog. Und zwar vom Kai. Aber da mein Blog ein Teil von mir ist, rede ich mir einfach ein, dass auch ich geliebt werde. Irgendwie halt. Danke Kai!!! *schnief* Und nein: Ich erlaube keine Rückschlüsse auf mein Liebesleben!

Wie dem auch sei. Da Liebe nicht nur bedeutet zu nehmen, sondern auch zu geben, präsentiere ich euch hiermit ohne Scham meine sieben Lieblinge:

Thematisch zu Kais Trashcorner passt Trash-O-Meter, wo ich immer wieder daran erinnert werde, was für schlechte Filme ich in meiner Jugend geschaut und, viel schlimmer, als gut angesehen habe. Eher seriös geht es in den Filmblogs Equilibrium, Συμπ?ρανεκρονεμοι (spricht man vermutlich genauso aus wie man es schreibt) und From Beyond Filmblog zu. Mit letzterem teile ich zwar nicht unbedingt den Filmgeschmack, aber ich liebe es, wie dort Filme in der Luft zerrissen werden, die mir gefallen. Weiter geht’s mit der Dopeshow, einem Blog über, ich zitiere, "Filme, Bücher und Meer". Politisch absolut unkorrekt geht es in UNTERNEUNTUPFING Aktuell zu, meinem Lieblingssatireblog. Und zu guter Letzt wäre da noch dreisechzig.net, ein Blog über meine derzeitige Lieblingsspielekonsole, die Xbox 360.

Allen, die jetzt hier nicht erwähnt wurden, die aber wissen, dass ich sie lese, sei gesagt: Euch liebe ich natürlich auch!

Für alle, die es noch nicht gemerkt haben: Bei diesem Text handelt es sich natürlich um ein Stöckchen. Und hier die Regeln:

1. Der nominierte Blogger darf das Logo in seinem Blog präsentieren.
2. Verlinke die Person, von der Du den Award bekommen hast.
3. Nominiere mindestens 7 weitere Blogs.
4. Verlinke diese Blogs mit Deinem Blog.
5. Hinterlasse eine Nachricht bei den neu Nominierten.