Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Doppelplus für’s CinemaxX Kiel

Auch wenn ich prinzipiell mehr Spaß daran habe, zu meckern und zu nörgeln, wenn lobende Worte angebracht sind, geize ich auch damit nicht. Und heute sind sie angebracht. Definitiv.

Um  12:47 Uhr heute Mittag betrat ich das CinemaxX Kiel, bereit, mit dem ersten von insgesamt vier geplanten Filmen zu starten. Und so saß ich um 12:58 Uhr im größten Saal. Alleine. Mutterseelenalleine. Kurz bevor die Werbung anfing, kam ein CinemaxX-Mitarbeiter zwecks üblicher Kontrolle hinzu. Wir flaxsten kurz über meine bevorstehende Privatvorstellung, er wünschte mir viel Spaß, ging wieder und die Werbung begann. So weit so ungewöhnlich.

Fünf Minuten später kam er wieder herein, mit einem Tablett auf dem Arm. Er sagte mir, dass es heute ein wenig frisch im Kino sei und er mir deswegen einen Cappuccino bringe. Und eine Portion Popcorn, den es solle den Gästen ja an nichts fehlen. Ich möchte gar nicht wissen, wie blöd ich aus der Wäsche geguckt haben muss …

Falls jemand vom CinemaxX Kiel hier mitlesen sollte: Noch mal vielen Dank für diese mehr als nette Geste! So sehr habe ich einen Kinobesuch schon lange nicht mehr genossen – ich fühlte mich glatt ein wenig königlich!

In diesem Sinne: Bis zum nächsten Kinobesuch. Also bis morgen! ;-)

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1450 km. 15 Wochen. 2 Mädchen. 1 Webcam. Das Ziel: Crystal Lake

Und wir alle wissen, wie es endet, wenn man sich dem Crystal Lake nähert. Was? Ihr wisst es nicht? Kein Problem, denn dank moderner Technik und einer Webcam-Anbindung ist es möglich, den beiden mutigen Mädels zu folgen. Viel Spaß:

TravelWithUs

P.S.: Ich höre schon die Sittenwächter aufgrund dieser geschmacklosen Werbung aufschreien … Morde live im Internet … buuuhuuuhuuu …

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Kurz und knapp: Sieben Leben

Man nehme einen stets mit trauriger Dackelmiene umher stapfenden Mann mit geheimnisvoller Vergangenheit (Will Smith), mehrere vom Leben arg gebeutelte Menschen guten Charakters (u.a. Rosario Dawson und Woody Harrelson) und einen undurchsichtigen Plan, der irgendwie mit der traurigen Dackelmiene, der geheimnisvollen Vergangenheit und den gebeutelten Menschen in Verbindung steht – und schon ist er fertig, der neue Film von „Das Streben nach Glück“-Tränenfilm-Regisseur Gabriele Muccino.

Auch wenn sich das zugegeben ein wenig abwertend liest, ist „Sieben Leben“ ein größtenteils durchaus anschaubares Drama um Schuld und Sühne, das jedoch durch die teils nicht nachvollziehbaren Handlungen der Hauptfigur und das arg auf die Tränendrüse ausgerichtete Ende abgewertet wird.

Will Smith spielt solide, agiert manchmal jedoch eine Spur zu betroffen. Uneingeschränkt überzeugen dafür die wie immer tolle Rosario Dawson als todkranke Herzpatientin und vorallem der viel zu selten auf der Leinwand zu sehende Barry Pepper als bester Freund der mysteriösen Hauptfigur.

Kann man mal gucken. Muss man aber nicht.

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