Teaser-Trailer von „Zweiohrküken“ erschienen

Ich schäme mich nicht es zuzugeben: Ich mag „Keinohrhasen“. Und das liegt keineswegs ausschließlich, wenn auch zu einem großen Teil, an der bezaubernden Nora Tschirner. Auf den Punkt gebracht, halte ich den Film für die beste deutsche Komödie seit Jahren. Dementsprechend habe ich mich auf die am 17.12.2009 startende Fortsetzung „Zweiohrküken“ gefreut – bis heute. Bis zum Betrachten des frisch erschienenen Teaser-Trailers, in dem Til Schweiger die wohl triefendste Ansprache der letzten Jahre hält. Hoffentlich lässt der Teaser nicht auf den fertigen Film schließen … [youtube x2I70xkxBho]

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Deutscher Trailer von „New Moon – Biss zur Mittagsstunde“ erschienen

Und da ist er, der erste Teaser-Trailer zur am 07.01.2010 startenden Fortsetzung der wohl langweiligsten und schnulzigsten Vampir-Romanze aller Zeiten, deren inhaltliche Belanglosigkeit lediglich von der optischen wie schauspielerischen Farblosigkeit ihres Hauptdarstellers übertroffen wird. Normalerweise würde ich das Erscheinen dieses Trailers, der mit der wohl schlechtesten Werwolfsverwandlung aller Zeiten aufwartet, nicht auch noch mit einem (wie von mir gewohnt absolut vorurteils- und wertungsfreien) Blog-Eintrag adeln, aber da ich weiß, dass sich manchmal auch weibliche Leser auf mein Blog verirren … [youtube 0K810bxhJ34]

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Deutscher Trailer von „Final Destination 4“ erschienen

Ja, der dritte Teil der „Final Destination“-Reihe war enttäuschend. Und ja, so langsam zeigt das Prinzip der Filme deutliche Abnutzungserscheinungen. Aber: Mit David R. Ellis sitzt derselbe Mann auf dem Regiestuhl, der bereits den zweiten Teil inszenieren durfte. Und da dieser zweite Teil aufgrund des grandiosen Highway-Unfalls und seines tiefschwarzen Humors für mich den besten Teil der Reihe darstellt, freue ich mich dennoch wie ein kleines Kind auf den Kinostart. Hat der Tod keine anderen Pläne, beginnt der Spaß am 03.09.2009. Als kleiner Vorgeschmack hier der deutsche Trailer: [youtube nMyfIX_x-uw]

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Mit ca. 2 Jahren Verspätung: Sarah Silverman is [piep] Matt Damon

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass im Internet Videos existieren, die anscheinend jeder schon gesehen hat – nur ich nicht. Normalerweise leugne ich in solchen Momenten aus Schamgefühl meine Unwissenheit (so wird zum Beispiel nie jemand erfahren, dass ich letzte Woche zum ersten Mal in meinem Leben Sam Raimis „Within The Woods“ gesehen habe), doch die zwei folgenden Clips sind zu lustig, um sie meiner Würde unterzuordnen. Und wer weiß: Vielleicht gibt es außer mir ja noch weitere Hinterwäldler, die mir für die Veröffentlichung dankbar sind. Kurzfassung der Clips: US-Comedian Sarah Silverman gesteht ihrem Freund Jimmy Kimmel in dessen eigener Show eine Affäre mit Matt Damon, was dieser natürlich nicht auf sich sitzen lassen kann … Für alle, die die Clips noch nicht kennen: Viel Spaß! Ich habe eben Tränen gelacht (beim zweiten Clip unbedingt auf die Gastauftritte achten)! Für alle, die jetzt schon genervt sind, weil ich diese ollen Kamellen wieder ausgrabe: Pech gehabt! [youtube WLG3S5WzHig] [youtube N8odmaMxa_U]

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CineKie.de wird drei Jahre alt – und ihr bekommt Geschenke!

Ja, richtig gelesen: “CineKie – Chroniken eines Filmfreaks” wird heute, am 03.06.2009, stolze drei Jahre alt. Und auch wenn es, so viel Selbstkritik muss sein, ab und zu Phasen gibt, in denen meine Motivation und ich ein wenig schwächeln: Meine scheinbar kindliche Faszination für Kino, Filme und Serien habe ich mir jederzeit bewahren können. Und darauf bin ich, dem Kopfschütteln meiner Mitmenschen zum Trotz, außerordentlich stolz. Ich weiß: Das interessiert euch nicht die Bohne! Und deswegen komme ich jetzt ohne große Umschweife zu dem interessanten Teil dieses Beitrags: Den nackten Zahlen! 314 Artikel habe ich in den letzten drei Jahren geschrieben. 158 von diesen Artikeln sind Filmreviews. 703 Kommentare wurden bislang hinterlass… Was? Deswegen seid ihr auch nicht hier? Also gut: Unter allen (also den geschätzten drei oder vier) Schreiberlingen und Schreiberlingen mit Brüsten, die mir in den Kommentaren zum dreijährigen Bestehen gratulieren (und sich damit öffentlich als Leser outen), verlose ich *trommelwirbel* die verstaubten, aber nagelneuen und noch eingeschweißten DVDs “Spider-Man 2.1” und “Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche” und als Trostpreis einen CinemaxX-Gutschein für eine kleine Portion Popcorn. Und mit “verlosen” meine ich “Wer mich am stärksten lobt, hat die größten Chancen” … In diesem Sinne auf die nächsten drei Jahre! Euer Sven

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Im Kino gesehen: Der Fluch der zwei Schwestern

Viel zu selten kommt es vor, dass ich im Kino sitze und einfach nur denke “Sehr schön, solche Filme sollten häufiger auf der großen Leinwand zu sehen sein.”. Wieso, warum und weshalb “Der Fluch der zwei Schwestern” solch ein seltener Film ist, lest ihr in der folgenden Review – und ja, ich weiß, dass meine Einleitungen sonst länger ausfällen, aber mir ist heute einfach viel zu heiß, um diesen Text künstlich mit Inhalten aufzublähen, die mit dem eigentlichen Film nicht im geringsten Zusammenhang stehen. Oops! … I did it again …

Worum geht’s

Knapp ein Jahr ist es her, dass Anna (Emily Browning) ihre Mutter bei einem Feuer verloren hat. Um das durch den Unfall verursachte Trauma zu verarbeiten, ließ Anna sich nach dem tragischen Ereignis in einer Nervenheilanstalt behandeln. Nach erfolgreicher Therapie entlassen und wieder zu Hause angekommen, muss Anna erfahren, dass ihr Vater Steven (David Strathairn) inzwischen mit Rachel (Elizabeth Banks), der ehemaligen Pflegerin ihrer Mutter liiert ist. Als Anna von Visionen ihrer toten Mutter und fremden toten Kindern heimgesucht wird, deren Zeichen auf Rachel deuten, beginnt sie, zusammen mit ihrer älteren Schwester Alex (Arielle Kebbel) Nachforschungen anzustellen – und findet heraus, dass Rachel nicht die ist, die sie vorgibt zu sein …

Meine Meinung

Bevor ich meine Meinung zum Besten gebe, sollte ich anmerken, dass ich das Original “A Tale Of Two Sisters” nicht kenne und dementsprechend auch keine Vergleiche anstellen kann. Ich verspreche, diese Bildungslücke schnellstmöglich zu schließen – Ehrenwort! Warum? Weil mir “Der Fluch der zwei Schwestern” ausgesprochen gut gefallen hat und ich sehr gespannt darauf bin, ob es sich wie schon bei “The Ring” um ein Remake handelt, das mir besser als das Original gefällt.

Doch nun endlich zum Film an sich: Altmodisch. Das war der erste Gedanke, der mir im Kino durch den Kopf schoss. Und dieser Gedanke zog sich durch den ganzen Film. Zum Glück, denn genau jene altmodische Inszenierung ist es, die derzeit im Kino viel zu selten zum Tragen kommt. Statt auf Effekte setzt der Film auf alltägliche Dinge und beweist, dass bereits ein umkippender Müllsack und eine unter einen Schrank rollende Dose ausreichen, um Spannung zu erzeugen, während die unheimliche Atmosphäre fast ausschließlich aus dem gekonnten Spiel mit Licht und Schatten erzeugt wird.

Dass von den Geistern, deren Auftritte zwar nur kurz, dafür aber inszenatorisch äußerst gelungen sind, keine Gefahr für die Hauptfigur ausgeht und diese nur als Warnung zu verstehen sind, ist von Anfang an klar. Ähnlich wie in “Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt” sind es die Lebenden, von denen die eigentliche Bedrohung ausgeht. Und so verstehe ich den Film auch weniger als Horrorfilm, sondern vielmehr als einen Thriller, der seine Spannung aus der Frage bezieht, welches Geheimnis die undurchsichtige Rachel zu verbergen versucht, welche Pläne sie verfolgt und was sie zu tun bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen. Die von Rachel ausgehende Bedrohung steigt während der Ermittlungen der Schwestern stetig an und gipfelt in einem Finale … über das ich an dieser Stelle nicht das Geringste schreiben möchte.

Die Darsteller leisten durch die Bank weg solide bis sehr gute Arbeit. David Strathairn wirkt ein wenig unterfordert, doch ist dies seiner nicht allzu großen Rolle geschuldet. Arielle Kebbel darf hauptsächlich rumzicken und gut aussehen, was natürlich nicht viel, dafür aber immerhin hübsch anzuschauen ist. Viel wichtiger ist jedoch das Zusammenspiel von Emily Browning und der herrlich gegen ihr niedliches Image besetzten Elizabeth Banks, welches hervorragend funktioniert. Vor allem Banks überzeugt als mysteriöse Frau mit dunkler Vergangenheit und empfiehlt sich durchaus für weitere Rollen dieser Art.

Mein Fazit

Altmodisch und ohne großer Effekte inszenierter Gruselthriller, von dessen Spannung und Atmosphäre sich so einige Filme ein paar Scheiben abschneiden könnten. Kein Film für die MTV-Generation, aber ein gutes Beispiel dafür, dass die Kraft manchmal halt doch in der Ruhe liegt.

Meine Wertung: 8/10

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke.de@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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