Die Macher von “Disaster Movie” und “Meine Frau, die Spartaner und ich” haben wieder zugeschlagen und nehmen diesmal die Biss-Reihe von Stephenie Meyer auf die Schippe. Zumindest versuchen sie es, doch wie man es von Jason Friedberg und Aaron Seltzer gewohnt ist, will das Vorhaben nicht so recht gelingen.

Die Geschichte orientiert sich an den ersten beiden Teilen der Vampir-Reihe – und in den ersten 30 Minuten, man glaubt es kaum, zündet sogar der eine oder andere Witz. Danach nimmt die Gagdichte jedoch steil ab. Die letzten 15 Minuten müssen dann komplett ohne witzigen Einfall auskommen und leben ausschließlich vom Wiedererkennungswert der einzelnen Szenen, was bei einer solch dankbaren Vorlage wie der Biss-Reihe (und deren Fans) eine wahre Schande ist. Immerhin fällt der Humor in “Beilight” nicht ganz so peinlich wie in den vorherigen Filmen des Friedberg/Seltzer-Duos aus und kann sogar den einen oder anderen originellen Einfall für sich verbuchen.

Positiv zu erwähnen ist die Hauptdarstellerin Jenn Proske, die ihrem Vorbild Kristen Stewart je nach Kameraperspektive zum Verwechseln ähnlich sieht und deren Mimik und Gestik sehenswert parodiert. Dass der deutsche Verleih sich die Mühe gemacht hat, die Synchronsprecher der Originalfilme zu verpflichten, ist ein netter Bonus.

Mein Fazit

Kein Totalausfall wie die bisherigen Friedberg/Seltzer-Filme, aber mit Blick auf das, was machbar gewesen wäre, dennoch eine Enttäuschung.

Meine Wertung: 4/10

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