Jahresarchiv für 2010

 
 

Kinowoche 09.12.-15.12.2010

Jetzt hätte ich doch beinahe vergessen, euch darüber zu informieren, welche Filme ich mir in dieser Kinowoche anschaue. Kein Wunder, immerhin sind es auch nur zwei:

Megamind
Rapunzel – Neu verföhnt

Die Reviews folgen dann ab Montag. Kurze Fazits zu den Filmen gibt’s wie immer direkt nach dem Kinobesuch bei Twitter und Facebook.

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Im Kino gesehen: “22 Bullets”

Obwohl er aus Liebe zu seiner Familie vor Jahren zurückgetreten ist, wird der ehemalige Gangsterboss Charly Matteï (Jean Reno) in einem Parkhaus von vermummten Angreifern mit 22 Kugeln niedergestreckt. Wie durch ein Wunder überlebt er und begibt sich auf die Suche nach den Attentätern und den Hintermännern. Diese Suche und die darauf aufbauende Geschichte über Loyalität, Rache und Vergebung ist zwar keineswegs originell, wurde aber spannend und temporeich in Szene gesetzt. Die Regie überzeugt ebenso wie die guten bis sehr guten Darsteller – allen voran der wie immer hervorragende Jean Reno. Zart besaitete Personen seien jedoch gewarnt: In “22 Bullets” geht es nicht gerade zimperlich zur Sache. Die 18er-Freigabe ist aufgrund des Härtegrads und der Selbstjustizthematik absolut gerechtfertigt.

Meine Wertung: 7/10

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Im Kino durchlitten: “Otto’s Eleven”

De Pub Main Artwork Hauptplakat OT11Nachdem ich den Trailer zu Ottos neuem Film zum ersten Mal gesehen hatte, hegte ich noch Hoffnung auf eine einigermaßen gelungene Komödie. Natürlich hätte ich es besser wissen sollen. Aber hey, ich bin ja auch nur ein Mann. Ein Mann schlichten Gemüts, der mit Otto groß geworden und dementsprechend nostalgisch vorbelastet ist. Warum das dem Film auch nicht hilft und “Otto’s Eleven” ganz ganz großer Murks ist, lest ihr in der folgenden Review …

Worum geht’s

Otto lebt mit seinen Freunden (Mirco Nontschew, Rick Kavanian, Max Giermann und Arnd Schimkat) auf der kleinen Insel Spiegeleiland (Hinweis: dieser Name soll einen Witz darstellen). Durch ein Werbevideo für Touristen entdeckt der skrupellose Casinobesitzer und Kunstsammler Jean Du Merzac (Sky Dumont) in Ottos Haus genau das Gemälde, welches seine Sammlung komplettieren würde. Kurzerhand reist Du Merzac (übrigens soll auch dieser Name einen Witz darstellen) nach Spiegeleiland und stiehlt das Kunstwerk. Um das Gemälde wiederzubeschaffen, begeben Otto und seine Freunde sich auf eine waghalsige Mission …

De Pub Prod Photo Szenenbild_02 OT11Meine Meinung

Oh. Mein. Gott. Selten habe ich im Kino eine Komödie gesehen, die noch unlustiger ist als “Otto’s Eleven”. Hier stimmt wirklich gar nichts. Die Witze sind entweder noch älter als Otto selbst oder so primitiv, dass der eigene IQ unterhalb der aktuellen Außentemperatur liegen muss, um darüber lachen zu können. Der Humor, so man die gezeigten Peinlichkeiten denn mit viel gutem Willen als solchen bezeichnen möchte, spiegelt damit das Niveau der aktuellen deutschen TV-Landschaft wider. Ein Armutszeugnis.

De Pub Prod Photo Szenenbild_05 OT11Die Darsteller werten den Film in keiner Weise auf. Otto hüpft, jodelt und kichert wie in den Achtzigern, doch lustig ist das schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Während Rick Kavanians und Arnd Schimkats Rollen absolut belanglos sind, darf Max Giermann die Hälfte des Films als Stefan Raab Fink auftreten – was ebenfalls nicht lustig ist. Einen prominenten Menschen imitieren zu können, reicht einfach nicht, wenn die Pointen fehlen. Am schlimmsten hat es jedoch Mirco Nontschew getroffen. Als optisch verunstalteter Fitnessfreak darf dieser nur hässlich aussehen und übertriebene Grimassen ziehen. Was schon nach kurzer Zeit unheimlich nervt. Auch Sky Dumont als schmieriger Casinobesitzer und Olli Dittrich als Kultreporter Harry Hirsch bleiben trotz ihres unbestritten vorhandenen Talents einfach nur blass. Von der untalentierten Topmodel-Gewinnerin Sara Nuru, deren Gesichtsausdruck nur selten zu der jeweiligen Szene passt, fange ich lieber gar nicht erst an. Ein Armutszeugnis.

Die Tatsache, dass “Otto’s Eleven” es schafft, nicht einen einzigen Schmunzler (geschweige denn Lacher) zu erzeugen, ist durchaus beeindruckend. Der Film erobert damit mühelos den ersten Platz meiner “Unlustigste Komödie aller Zeiten”-Rangliste.

Mein Fazit

Absolut humorfreie Komödie mit verschenkten Darstellern. Wer sich davon überzeugen möchte, dass Ottos Zeiten definitiv vorbei sind, ist hier im richtigen Film.

Meine Wertung: 1/10

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Kinowoche 02.12.-08.12.2010

Hach, das wird mal wieder eine herrlich entspannte Kinowoche. Lediglich zwei Filme stehen auf meinem Plan:

Otto’s Eleven
22 Bullets

Den ebenfalls angelaufenen “Megamind” werde ich dann in der nächsten Kinowoche nachholen …

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November-Rückblick und Zwischenstand 2010

Das nenne ich doch mal einen ergiebigen Monat: 20 Kinovorstellungen hat mir der November beschert. Und das ganz ohne Zweitsichtungen! Insgesamt komme ich damit auf 146 Kinobesuche. Die 150 sollte ich dieses Jahr also problemlos knacken …

Hier meine im November geschauten Filme inklusive Wertung:

Goethe! (8/10)
Wall Street – Geld schläft nicht (5/10)
Konferenz der Tiere 3D (2/10)
Wir sind die Nacht (9/10)
Buried – Lebend begraben (9/10)
Machete (4/10)
Du schon wieder (5/10)
Stichtag (3/10)
So spielt das Leben (6/10)
Paranormal Activity 2 (7/10)
Einfach zu haben (8/10)
Unstoppable – Außer Kontrolle (7/10)
Umständlich verliebt (6/10)
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (6/10)
The Kids Are All Right (8/10)
Sammys Abenteuer (7/10)
Bon Appetit (4/10)
Jackass 3D (7/10)
Fair Game (6/10)
Saw 3D – Vollendung (6/10)

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