Petition für Originalsynchronisation auf “Der weiße Hai”-Blu-ray gestartet

Ich liebe “Der weiße Hai” aka “Jaws”! Jedenfalls mit der Originalsynchronisation. Wer schon mal die neu synchronisierte Fassung gesehen bzw. gehört hat, weiß wieso. Chief Brody mit Eddy Murphys Synchronstimme – das passt einfach nicht zusammen und wirkt unfreiwillig komisch! Ganz zu schweigen davon, dass die Synchronstimmen sich dadurch vom zweiten Teil unterscheiden und einen unschönen Bruch darstellen. Aus diesen Gründen habe ich mir auch nie die Neuauflage der “Der weiße Hai”-DVD gekauft. Denn diese enthält lediglich die neue Synchronisation.

Wie es aussieht, wird inzwischen an einer “Der weiße Hai”-Blu-ray gearbeitet. Und es steht zu befürchten, dass auch hier nur die neue Synchronisation enthalten sein wird. Dadurch wäre diese Blu-ray für mich vom Tisch.

Offensichtlich stehe ich mit meiner ablehnenden Meinung gegenüber der neuen Synchronisation nicht alleine, denn vor wenigen Tagen wurde eine Petition gestartet, die Universal dazu bewegen soll, auch die Originalsynchronisation zu berücksichtigen. Eine Petition, die man als Filmliebhaber meiner Meinung nach unterstützen MUSS.

Deswegen hier der Link mit der Bitte, diese Petition zu unterstützen. Ich habe selbstverständlich bereits unterzeichnet.

http://www.petitionspot.com/petitions/DerWeisseHaiSynchro

Vielen Dank!

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Blu-ray-Tipp: Der Vampir-Horrorfilm “Daybreakers”

Derzeit nicht ins Kino gehen zu können, gibt mir die Möglichkeit, endlich mal die eine oder andere meiner seit Wochen (bzw. Monaten) im Regal liegenden Blu-rays zu schauen. Inzwischen haben sich dort weit über 200 Filme angesammelt, die darum betteln, von mir geschaut zu werden. Einer davon ist bzw. war der Horrorthriller “Daybreakers” …

Worum geht’s

Wir schreiben das Jahr 2019. Die Welt befindet sich vollständig in der Hand von Vampiren. Die letzten noch lebenden Menschen verstecken sich im Untergrund oder werden in Fabriken zur Blutentnahme im künstlichen Koma gehalten. Da diese Quelle langsam zu versiegen droht, arbeitet der Wissenschaftler Edward Dalton (Ethan Hawke) für den Industriellen Charles Bromley (Sam Neill) an der Herstellung von künstlichem Blut. Die Zeit drängt, denn die durch zu wenig Blut verursachte Unterernährung verwandelt die Vampire in unkontrollierbare Monster, die auch vor der eigenen Rasse nicht halt machen …

Meine Meinung

Der 2009 gedrehte “Daybreakers” präsentiert uns ein düsteres Zukunftsszenario. Die Menschheit ist so gut wie ausgerottet und mit ihr auch die Menschlichkeit. Obgleich sie kurz vor ihrer eigenen Ausrottung stehen, ist nur wenigen Vampiren der Wert des Lebens noch bewusst. Die daraus resultierenden Konflikte stellen einen nicht unerheblichen Teil des Films dar und verwandeln “Daybreakers” stellenweise in ein düsteres Drama. Dadurch verliert der Film zwar an Tempo, gewinnt gleichzeitig aber an Tiefgang. Auch wenn die Macher aus manchen Szenen, wie zum Beispiel der Exekution mutierter Vampire, weitaus mehr Emotionen hätten rauskitzeln können.

Trotz der dramatischen Elemente muss niemand Langeweile fürchten. Die mutierten (und gut designten) Vampire sorgen für den nötigen Horror, während die Jagd auf die restlichen Menschen und die zunehmenden Ausschreitungen innerhalb der Vampirgesellschaft für Abwechslung sorgen. Die Actionszenen sind zwar rar gesät, dafür aber flott und für einen 16er-Titel überraschend blutig inszeniert.

Auf Darstellerseite überzeugen Ethan Hawke als Vampir mit Moral, Sam Neill als gewissenloser Geschäftsmann und Willem Dafoe als ums Überleben kämpfender Mensch mit gesellschaftsveränderndem Geheimnis. Eine Besetzung, die sich durchaus sehen lassen kann.

Mein Fazit

Endlich mal wieder ein Vampirfilm ohne Teenager und schnulzige Liebesszenen, dafür aber mit nicht vollständig ausgelutschter Geschichte. Und auch wenn “Daybreakers” zuweilen etwas langatmig wirkt, bietet er solide Unterhaltung mit überdurchschnittlichem Tiefgang. Horrorfans dürfen, nein sollten einen Blick riskieren!

Meine Wertung: 7/10

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Wenn der Postmann zweimal klingelt …

… muss es sich dabei nicht zwingend um Jack Nicholson handeln. Manchmal kommt auch eine unerwartete Postkarte zu Besuch, wie zum Beispiel heute, als mich Sommergrüße von Hitmeister erreichten: [Hier war mal eine wunderschöne Postkarte zu sehen] Wer mich so nett grüßt, wird selbstverständlich zurückgegrüßt. In diesem Sinne: Vielen Dank für die Postkarte und liebe Grüße zurück nach Köln! Dass es sich bei der Aktion um eine PR-Maßnahme handelt und ich mit diesem Blogbeitrag automatisch an einem Gewinnspiel teilnehme, hat mich selbstverständlich in keinster Weise (also noch weniger als gar nicht) beeinflusst. Wobei ich die 1.000,- Euro für den geplanten 60-Zoll-Fernseher durchaus gut gebrauchen könnte …

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