Riesige Monster entsteigen einem Dimensionstor im Pazifik und legen die Welt in Schutt und Asche. Da herkömmliche Waffen versagen, entwickelt das Militär riesige, von menschlichen Piloten gesteuerte Kampfroboter, die es mit den Monstern aufnehmen sollen.

Klingt bekloppt und einfältig? Ist es aber nicht. Zumindest nicht bekloppter und einfältiger als die meisten anderen Genrebeiträge. Wer einen zweistündigen Roboter-vs-Monster-Kampf erwartet, dürfte sogar etwas enttäuscht werden. Regisseur Guillermo del Toro lässt sich für die menschlichen (und durchaus sympathischen) Figuren und deren Hintergründe erstaunlich viel Zeit und verlagert die Action, von einem Eröffnungskampf/Appetitanreger abgesehen, komplett in die zweite Hälfte des Films.

Diese ist dann erwartungsgemäß ein Fest für Augen und Ohren. Die Kämpfe sind packend choreografiert, die Effekte stellen so ziemlich alles in den Schatten, was ich in letzter Zeit gesehen habe und der Soundtrack hat mir so gut gefallen, dass ich mir das dazugehörige Album noch auf dem Weg vom Kino nach Hause bestellt habe. Ein Hoch auf die moderne Technik!

Selbst meine bessere Hälfte, die mit riesigen Robotern und Monstern so gar nichts anzufangen weiß (und den Film dementsprechend auch gar nicht sehen wollte), ist von „Pacific Rim“ begeistert – ein größeres Kompliment kann es gar nicht geben!

Meine Wertung: 9/10

Kleiner Tipp zum Abschluss: Beim Abspann nicht gleich aus dem Kino flüchten …

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