Mit einem kaltblütigen Überraschungsangriff gelingt es nordkoreanischen Terroristen, das Weiße Haus zu stürmen und den Präsidenten (Aaron Eckhart) als Geisel zu nehmen. Und nur einer kann ihn retten: Der New Yorker Polizist John McClane. Der ehemalige Elitesoldat Casey Ryback. Der Secret-Service-Agent Mike Banning (Gerard Butler).

Regisseur Antoine Fuqua schnappt sich die bekannte „Stirb langsam“-Formel, verlagert sie ins Weiße Haus und lässt (den alles andere als zimperlich agierenden) Gerard Butler einen Terroristen nach dem anderen töten. Leicht zu begeisternde Actionfans wie ich freuen sich über die spannende Inszenierung, die kompromisslose Gewaltdarstellung und die zynischen Oneliner, anspruchsvolle Zeitgenossen und sonstige Nörgler stören sich an den teils billig wirkenden Effekten und dem stellenweise kaum zu ertragenden Patriotismus.

So oder so ist „Olympus Has Fallen“ eines der besseren „Stirb langsam“-Plagiate. Und dank seiner gradlinigen und knallharten Inszenierung, die sich wohltuend vom weichgespülten Blockbuster-Kino abhebt, einer der besten Actionfilme der letzten Monate.

Meine Wertung: 7/10

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