Auf der Fahrt zu ihrem nächsten Veranstaltungsort wird eine Gruppe von Jahrmarktarbeitern (unter anderem, wie sollte es auch anders sein, Sheri Moon Zombie) von Unbekannten angegriffen und verschleppt. Als sie wieder zu sich kommen, befinden sich die Entführten in einem verlassenen Fabrikgelände. Ein Mann in einem barocken Kostüm (Malcolm McDowell) erklärt ihnen, dass sie Teil des Spiels „31“ sind – und lediglich die nächsten 12 Stunden überstehen müssen, um das Spiel zu gewinnen. Ihre Gegenspieler: als Clowns verkleidete Psychopathen mit enormer Mordlust …

Nachdem mich Rob Zombies „The Lords Of Salem“ eher kopfschüttelnd zurückließ, konnte mich „31“ schon eher unterhalten. Wenn auch nur auf leicht überdurchschnittlichem Niveau. Zugegeben, die Geschichte ist alles andere als innovativ, aber dafür wird die Chose flott, gradlinig und mit angenehmer Härte durchgezogen. Echte Spannung kommt dabei, trotz gelungener Atmosphäre, allerdings nicht auf, was nicht zuletzt an den Figuren liegt. Diese sind Zombie-typisch einmal mehr allesamt widerliche und asoziale Arschgeigen, mit denen zumindest ich nicht mitfiebern konnte (bzw. wollte). Dafür sorgen die abgedrehten Psychopathen-Clowns auf eine makabere Art durchaus für Spaß, insbesondere der kleinwüchsige Nazi-Clown Sick-Head (Pancho Moler) und der finale Doom-Head (Richard Brake), der so widerlich ist, dass es schwer in Worte zu fassen ist. Was letztlich bleibt, ist ein Film, in dem man als Zuschauer so ziemlich jeder Figur aus tiefstem Herzen den Tod wünscht. Das muss man als Regisseur auch erst mal schaffen …

Meine Wertung: 6/10

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