Seit er aus dem Gefängnis entlassen wurde, lebt der kriminelle Roman (Lee Pace) bei seinem Bruder Ryan (Michael Landes) und dessen Frau Jess (Sarah Michelle Gellar). Als die beiden Brüder nach einem schweren Autounfall zeitgleich ins Koma fallen, bricht Jess‘ Welt in sich zusammen. Dann erwacht Roman entgegen der ärztlichen Vorhersagen aus dem Koma – und behauptet, nicht Roman, sondern Ryan zu sein. Anfänglich glaubt Jess ihm kein Wort. Doch Roman weiß Dinge, die nur Ryan wissen kann …

Viel Thriller, seeehr wenig Mystery, absolut gar kein Horror – nach „The Return“ war dies direkt der zweite #Horrorctober-Film, der ganz anders (und wieder besser) als erwartet war. Dass er auch gleichzeitig der zweite Film mit Sarah Michelle Gellar war, die ich auch abseits von „Buffy“ gerne sehe, stellte hingegen keinen Zufall dar, sondern war durchaus so beabsichtigt (ja, planen kann ich). Aber zurück zum Film. Zugegeben, teilweise ist das Geschehen in „Possession“ nicht wirklich nachvollziehbar und stark an den Haaren herbeigezogen, aber hey, dafür ist der Film überraschend spannend! Und obwohl die Auflösung bereits sehr früh angedeutet wird, werden immer wieder genügend Fährten gelegt, um Zweifel an eben dieser Auflösung zu säen. Kein Überflieger, aber mehr als solide.

Meine Wertung: 7/10

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