Laura (Belén Rueda) und Carlos (Fernando Cayo) kaufen ein ehemaliges Waisenhaus, in dem Laura als Kind selbst aufgewachsen ist. Kurz nach dem Einzug verschwindet ihr Sohn Simón (Roger Príncep) spurlos. Während die Suche nach ihm erfolglos verläuft, beginnt die verzweifelte Laura sich zu fragen, ob Simóns Verschwinden mit den unsichtbaren Kindern in Verbindung stehen könnte, die Simón kurz vorher kennengelernt haben will …

*schnief* „Das Waisenhaus“ ist ein ebenso ruhig inszeniertes wie einfühlsam erzähltes Gruselmärchen, dessen Auflösung mir tatsächlich Tränen in die Augen trieb. Zwar ist die Handlung nicht unbedingt innovativ und benötigt zudem etwas Zeit, um in die Gänge zu kommen, doch lässt man sich als Zuschauer erst mal auf die Geschichte und die Figuren mit all ihren Facetten ein, wird man auch entsprechend belohnt. Regisseur J.A. Bayona versteht es nicht nur, das Geschehen in teils wunderschöne Bilder zu verpacken, sondern schafft es auch, trotz all der Tragik noch so etwas wie Hoffnung zu vermitteln. Toll!

Meine Wertung: 8/10

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