Die junge Nomi (Elizabeth Berkley) reist nach Las Vegas und tanzt bzw. schläft sich hoch – von der einfachen Stripperin zum gefragten Showgirl. Ende der Geschichte.

In „Scream 2“ beantwortet Filmfreak Randy die Frage nach seinem Lieblingshorrorfilm mit „Showgirls. Wirklich beängstigend!“. Und jetzt weiß ich endlich auch, was er damit meint. Denn auch wenn „Showgirls“ kein Horrorfilm ist, gruselig ist er definitiv.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Darsteller, allen voran Elizabeth Berkley und Kyle WTF? MacLachlan, spielen, als stünden sie unter Drogen. Unter schlechten Drogen. Unter extrem schlechten Drogen. Eine Story ist praktisch nicht vorhanden – und falls doch mal so etwas wie eine Handlung durchschimmert, ist diese schlicht dämlich und nur selten nachvollziehbar. Der Film besteht praktisch nur aus Provokationen, Arschlöchern (im charakterlichen Sinn), schlechten Dialogen, unfreiwillig komischen Sexszenen (der Pool, DER POOL!) und Brüsten. Zugegeben, aus vielen und sehr schönen Brüsten. Das ist allerdings, und war es auch schon in der Zeit vor YouPorn, für einen unterhaltsamen oder gar interessanten Film schlicht nicht genug. Zumindest nicht für diejenigen unter uns, die ihre Pubertät bereits hinter sich haben.

Erschreckend, was für einen Unfug Paul Verhoeven und Joe Eszterhas da zusammengezimmert haben …

Meine Wertung: 2/10

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