Archiv der Kategorie ‘DVD‘

 
 

“Iron Man” erscheint am 01.10.2008 ungekürzt auf Blu-ray Disc und DVD

Gute Neuigkeiten: Lief der überaus sehenswerte “Iron Man” im Kino leider nur in einer um ca. 4 Minuten gekürzten Fassung, wird er zumindest im Heimkino ungeschnitten zu bewundern sein.

Aber Vorsicht: Neben der ungekürzten und ab 16 Jahren freigegebenen US-Fassung wird (zumindest auf DVD) auch die geschnittene deutsche Kinofassung erscheinen. Also Finger weg, sobald ihr eine 12er-Freigabe auf dem Cover entdeckt!

“Jericho – Der Anschlag” erscheint endlich auf DVD

Das wurde aber auch wirklich Zeit: Am 07.08.2008 erscheint die von KloProSieben ärgerlicherweise vorzeitig abgesetzte (siehe auch hier und hier) US-Serie “Jericho – Der Anschlag” endlich auf DVD. Bei Amazon kann man die komplette erste Staffel für humane 36,95 Euro vorbestellen.

Meine Gebete wurden erhört, das Wochenende ist gerettet, ich bin glücklich. Darauf ein dreifaches “Uh Uh”!

Daheim gesehen: Skinwalkers

Filme, die bei uns Direct-To-Video erscheinen, waren lange Zeit nicht mehr als schlecht gemachte B- oder C-Filme.  Mit Grausen denke ich dabei an Machwerke wie “Octopus” oder “Crocodile”, die man sich höchstens gemeinsam mit Freunden und einer gehörigen Portion Alkohol an einem Trash-Abend anschauen kann. Doch heutzutage kann man, ähnlich wie beim Überraschungsei, Glück haben und einen … gut gemachten B- oder C-Film erwischen. Ob “Skinwalkers” sich zu dieser Gattung zählen darf, erfahrt ihr hier und jetzt!

Die Story … check!

Blöd, aber nicht zu blöd. Zweckmäßig, aber nicht langweilig. Größere Anforderungen sollte man an solch einen Film nicht stellen. Und “Skinwalkers” erfüllt sie: Zwei verfeindete Werwolfclans (die einen stubenrein und gut, die anderen verfressen und böse), eine Prophezeiung von einem auserwählten Kind, das den Krieg beenden wird und eine von alledem nichts ahnende Mutter, die zwischen die Fronten gerät und eine größere Rolle spielt, als ihr anfangs bewusst ist. Wenn ich es mir recht überlege, ist die Story für einen B-Film schon beinahe zu komplex …

Die Effekte und die Action … check!

Einen Knaller im Stil von “Underworld” darf man beim Einlegen der DVD nicht erwarten. Auch wenn der Film sich redlich bemüht, sieht man ihm sein geringes Budget jederzeit deutlich an. Weder die Verwandlungen noch die Masken, die mich eher an “Der Wolfsmensch” als an einen modernen Werwolfsfilm erinnerten, können ihre Herkunft leugnen. Immerhin wurden die Actionszenen, meist mit Handfeuerwaffen ausgetragen, stylisch und flott inszeniert – auch wenn sie des öfteren unfreiwillig komisch wirken. So erinnert die erste Schießerei, in der sich die vermeintlich friedlichen Kleinstadtbewohner als erstaunlich waffenkundig outen, mehr als nur dezent an das Finale von “Hot Fuzz” …

Die Schauspieler … check!

Große Namen sind zwar nicht vertreten, aber mit Jason Behr (”The Grudge – Der Fluch”, “Roswell”) und vorallem Elias Koteas (”God’s Army”, “Collateral Damage”, “Shooter”) sind die wichtigsten männlichen Charaktere recht ansprechend besetzt. Besonders Koteas nimmt man seine Rolle des tragischen Helden jederzeit ab, während Behr hauptsächlich gut aussehen und sein Talent nur in wenigen Szenen durchblitzen lassen darf.

Die Schauspielerinnen (in B-Filmen auch Babes genannt) … check!

Hierzu erspare ich mir ausufernde Kommentare und verweise auf:

Ex-Lara Rhona Mitra (”Boston Legal”, “Shooter” und aktuell “Doomsday”)
DoA-Schnuckelchen Sarah Carter (”Dead Or Alive”, “Shark”)
DoA-Schnuckelchen II Natassia Malthe (”Dead Or Alive”, “Elektra”)

Sehen alle drei hervorragend aus und können auch zweckmäßig bis gut schauspielern. Glaube ich zumindest … erwähnte ich schon, dass alle drei hervorragend aussehen?

Mein Fazit

“Skinwalkers” bietet eine gelungene Mischung aus Action und Horror für den kleinen Hunger zwischendurch. Besonders angetan bin ich davon, dass Regisseur James Isaac nicht davor zurückschreckt, Sympathieträger über die Klinge (bzw. in diesem Fall über die Klaue) springen zu lassen. Und das unter für einen B-Film emotional außergewöhnlich ausgefeilten Rahmenbedingungen. Ganz ehrlich: Ich wäre einer Fortsetzung gegenüber nicht abgeneigt. Und das nicht nur wegen der Mädels!

Meine Wertung: 6/10

"John Rambo" erscheint ungekürzt auf DVD und Blu-ray Disc

YIPEAH, JUHU und überhaupt: Wie Schnittberichte.com berichtet, hat die ungeschnittene R-Rated-Fassung von "John Rambo" die begehrte SPIO/JK-Plakette erhalten. Einer ungekürzten Auswertung auf DVD und Blu-ray Disc steht somit nichts mehr im Wege!

Das Leben kann so schön sein. Und manchmal ist es das sogar!

1. Quartal 2008 – Ein Rückblick

Zugegeben, ich war die letzten Monate schreibfaul. Vielleicht sogar zu schreibfaul. Aber was soll’s, ich will mich nicht rechtfertigen, so ist es halt manchmal im Leben. Trotz meiner Faulheit habe ich natürlich den einen oder anderen Film geschaut und dachte mir, bevor das nächste Quartal beginnt, könnte ich wenigstens kurz … sehr kurz … 20-Grad-minus-kurz über diese Filme berichten. Noch folgende Reviews zu diesen Filmen sind deswegen nicht automatisch ausgeschlossen …

Im Kino gesehen:

Der Nebel

Gelungene Stephen-King-Verfilmung mit etwas künstlich wirkenden Effekten, aber einer gelungene Atmosphäre und dem bösesten Ende seit “Arlington Road”.

Cloverfield

“Blair Witch Project” trifft “Godzilla”. Interessanter Mix, dem trotz guter Effekte und motivierter Darsteller irgendwie der letzte Schliff fehlt.

I Am Legend

Will Smith im Kampf gegen die Belanglosigkeit und die künstlichsten CGI-Monster seit “Die Mumie kehrt zurück”. Kann man sehen, muss man aber nicht. Erst recht nicht im Kino.

Das Vermächtnis des geheimen Buches

Unterhaltsame Fortsetzung, die allerdings nicht ganz die Qualität des Vorgängers erreicht. Heimliche Stars des Films bleiben Justin Bartha und Nicolas Cages Perücke.

Saw IV

Belanglose Fortsetzung, bei der nur die ersten 10 und die letzten 15 Minuten wirklich zu gefallen wissen. Dennoch rechne ich den Machern hoch an, dass sie die Geschichte weiter ausbauen, statt sie einfach nur zu kopieren.

27 Dresses

Belanglose (erschreckend, wie oft dieses Wort hier heute fällt) Komödie mit einer bezaubernden Katherine Heigl und einer nicht minder süßen Malin Akerman. Erneut ein Film, den man definitiv nicht im Kino gesehen haben muss.

Sweeney Todd

Bitterböses Musical mit einer genialen Besetzung und einer grandiosen Ausstattung. Nur schade, dass mich die Musik, von zwei Liedern abgesehen, nicht fesseln konnte …

Meine Frau, die Spartaner und ich

Besser als “Date Movie” und “Epic Movie”, aber meilenweit von Klassikern wie “Hot Shots” entfernt. Vielleicht muss man wirklich Amerikaner sein, um diesem speziellen Humor etwas abgewinnen zu können.

10.000 B.C.

Belanglose (da, schon wieder dieses Wort) Mischung aus Abenteuer, Action und Fantasy, die bei mir einfach nicht funktioniert hat. Zudem wirken die coolen Sprüche des Helden deplaziert.

Die Welle

Sehenswertes (endlich!) Drama mit einem tollen Jürgen Vogel. Besonders erschreckend ist für mich, dass ich mich nicht davon los sprechen könnte, ebenfalls einer solchen Gruppendynamik zu verfallen.

No Country For Old Men

Grandiose Mischung aus Thriller und Drama mit trockenem Humor und einer angemessenen Portion Kaltschnäuzigkeit. Für das Massenpublikum vermutlich zu ruhig und unkonventionell.

Zu Hause gesehen:

Pumpkinhead – Asche zu Asche

Gut gemeinte, aber leider schlecht umgesetzte Fortsetzung des Kult-Horrorstreifens aus den Achtzigern. Auf die miesen CGI-Effekte hätte durchaus verzichtet werden dürfen.

Jungfrau (40), männlich, sucht

Liebenswerte Komödie, die mit sympathischen Darstellern und schlüpfrigen Witzen, aber auch mit leisen und nachdenklich stimmenden Tönen punkten kann.

Pans Labyrinth

Faszinierendes wie verstörendes Märchen, bei dem der Horror wie so oft vom Menschen ausgeht. Tolle Darsteller, tolle Ausstattung, tolle Geschichte, toller Film!

Verführung einer Fremden

Ja, Halle Berry ist verdammt attraktiv. Und ja, Bruce Willis ist verdammt cool. Aber nein, der Film trotzdem nicht sehenswert, sondern spannungslos und uninteressant.

Déjàvu – Wettlauf gegen die Zeit

Interessanter Zeitreisefilm, bei dem man nicht nach Logik suchen sollte. Mit einem konsequenteren Ende hätte daraus durchaus etwas Großes werden können. Ist es aber nicht.

World Trade Center

Der beste Beweis dafür, dass ein brisantes Thema, gute Darsteller und ein fähiger Regisseur noch lange keinen guten Film ergeben müssen. Okay, schlecht ist er auch nicht, aber irgendwie … belanglos.

Wyatt Earp

Endlich gesehen und für akzeptabel befunden. Allerdings hätte der Film auch gut 30 Minuten kürzer und der finale Showdown ein wenig länger ausfallen dürfen. Für Western-Freunde dennoch einen Blick wert.

Dörte’s Dancing

Meine Güte, da musste ich ja sogar bei “Meine Frau, die Spartaner und ich” häufiger lachen. Selten dämlicher Versuch einer Parodie, der beweist, dass mein und der typisch deutsche Humor nicht miteinander kompatibel sind.

So, das dürften alle Filme gewesen sein, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen habe. Auf geht’s ins nächste Quartal …


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