Blogger-Special: Des Bloggers liebstes Enterprise-Besatzungsmitglied ist …

J.J. Abrams‘ „Star Trek“ war 2009 eine faustdicke Überraschung für mich: Sympathische Darsteller, tolle Action und eine Story, die sowohl als Fortsetzung als auch als Reboot funktionierte – besser hätte man die Neuausrichtung der berühmten Science-Fiction-Reihe meiner Meinung nach nur schwer umsetzen können. Selbst ich, der mit den vorangegangenen „Star Trek“-Filmen nur wenig anfangen kann, musste anerkennend meinen nicht vorhandenen Hut ziehen.

Der ebenfalls von Abrams inszenierte „Star Trek: Into Darkness“ konnte mit seinem Vorgänger zwar nicht mehr ganz mithalten, war aber immer noch ein grundsolides und durchaus unterhaltsames Science-Fiction-Abenteuer. Beim seit heute im Handel erhältlichen dritten Teil mit dem Titel „Star Trek: Beyond“ war Abrams nur noch als Produzent involviert, Regie führte der „Fast & Furious“-Veteran Justin Lin. Eine nicht unumstrittene Entscheidung, deren Zweifler, zu denen auch ich gehörte, sich spätestens beim actionreichen Trailer bestätigt sahen.

Rückblickend lässt sich sagen, dass die Zweifel zwar angebracht waren, glücklicherweise aber nur teilweise bestätigt wurden. Denn obgleich „Star Trek: Beyond“ durchaus reich an Action ist, so ist er doch kein reiner „Fast & Furious“ im Weltall geworden. Zumindest habe ich den Film aus dem Kino durchaus positiv in Erinnerung, muss aber gleichwohl zugeben, dass ich eben diese Erinnerung dringend noch mal auffrischen muss (die Blu-ray ist schon auf dem Weg zu mir).

Anlässlich des Heimkinostarts von „Star Trek: Beyond“ wurden einige meiner Bloggerkollegen und ich nach unserem Favoriten der Enterprise-Besatzung gefragt. An dieser Stelle müsste ich eigentlich den von Karl Urban verkörperten Dr. Leonard „Pille“ McCoy nennen (ich mag diesen zynischen Meckerkopf einfach), doch stattdessen werde ich lieber ganz kurz ernst:

Leicht hyperaktiv. Manchmal sogar ein wenig nervig. Und doch stets sympathisch. Die Rede ist selbstverständlich von Pavel Andreievich Chekov. Eine Figur, die nicht so viel Platz bekam wie andere. Und die doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Dies haben wir dem sympathischen Anton Yelchin zu verdanken. Jenem jungen Schauspieler, von dem wir noch viel zu erwarten hatten. Und der 2016 mit nur 27 Jahren leider viel zu früh und äußerst tragisch von uns gegangenen ist. Es kommt äußerst selten vor, dass mich der Tod fremder Menschen berührt – bei Anton Yelchin war und ist dies definitiv der Fall.

Wie auch immer „Star Trek“ weitergeht, Anton Yelchin wird mir darin fehlen. Und deswegen gibt es auf die oben genannte Frage für mich nur eine angemessene Antwort: Pavel Andreievich Chekov. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht nur ich diese Figur und insbesondere diesen Darsteller vermissen werde.

Die Favoriten meiner Bloggerkollegen … kenne ich derzeit selbst nicht. Irgendwie scheint unser Verteiler gerade zu streiken. Ich reiche die Links nach, sobald sie mir vorliegen. erfahrt ihr, wenn ihr auf die folgenden Links klickt:

Filmblog Filmherum
Kino7.de
Mind Your Own F*** Business
We Want Media
Kinofilmer.de

Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Danke für deine tollen Figuren, Anton. Wir sehen uns auf der anderen Seite!

Pünktlich zum Heimkinostart von „Pets“ (welch ein Zufall): Blogger verraten ihre Lieblingsanimationsfilmtiere (welch ein Wort)

Ich mag Animationsabenteuer. Ehrlich. Dennoch muss ich zugeben, dass es mir mit ihnen so geht, wie vielen anderen mit dem anhaltenden Boom an Comicverfilmungen: Ich bin derzeit schlicht gesättigt. Nicht zuletzt, weil Animationsfilme sich vom Aufbau und von der Machart her oft mehr als nur ähnlich sind (man achte einfach mal auf die typischen Nebenfiguren). Gut, das sind Comicverfilmungen, Horrorfilme und Actionfilme auch, aber das ist natürlich etwas völlig anderes. 😉

Dieses Gefühl der Sättigung hat dann auch dazu geführt, dass ich in den letzten Monaten, trotz teilweise sehr guter Kritiken, nur wenige Animationsfilme geschaut habe. Spontan fällt mir eigentlich nur „Zoomania“ ein – der mir dann auch prompt ganz hervorragend gefallen hatte.

Der seit heute fürs Heimkino erhältliche „Pets“ war eine der wenigen Ausnahmen, die ich mir fürs Kino vorgenommen hatte. Geschafft hatte ich es aus zeitlichen Gründen dann jedoch leider nicht. Nun wird der Film zu Hause nachgeholt – und wehe, das köttelnde Kaninchen ist nicht so knuffig wie im putzigen Trailer!

Passend zu den Hauptfiguren des Films haben einige meiner Bloggerkollegen und ich uns Gedanken gemacht, welches Animationsfilmtier unser persönlicher Liebling ist. Wobei, groß darüber nachdenken musste ich ehrlich gesagt nicht (was auch ganz gut ist, denken ist nicht so meine Stärke).

Bei mir läuft es auf eine Figur hinaus, die mir persönlich sowohl körperlich als auch charakterlich durchaus nicht unähnlich ist: Esel aus „Shrek“. Behaart, etwas begriffsstutzig, eine große Klappe und keine Ahnung, wann man diese besser zu halten hat – aber auch ein treuer Freund und das Herz am rechten Fleck tragend. So ein Wesen muss man doch einfach lieben! Oder? ODER?

Ob „Pets“ mir einen neuen Liebling bescheren wird? Ich denke nicht – dafür ist Esel einfach viel zu cool (hmm, ist das jetzt eigentlich eine Form von Eigenlob?). Aber ich bin gespannt, was die zahlreichen Haustiere in ihrer Freizeit so treiben. Und ob der Film es schafft, sich vom typischen Animationsabenteuer abzugrenzen. Wie mir der Film gefallen hat, werdet ihr hier sicherlich demnächst lesen dürfen. Habt ihr den Film damals zufällig im Kino gesehen? Freue ich mich zurecht darauf?

Welche Filmtierfavoriten meine Bloggerkollegen haben, erfahrt ihr hingegen nicht bei mir, sondern nur, wenn ihr die folgenden Links anklickt:

Filmblog Filmherum
Kino7.de
We Want Media
Mind Your Own F*** Business
Kinofilmer.de

Viel Spaß beim Besuch – die Kollegen sind auch allesamt richtig Nette, versprochen!

[Gewinnspiel] Cloverfield: Leben ohne WLAN – Blogger schildern ihr Leben im Bunker

Seit heute ist der von J.J. Abrams produzierte Mystery-Thriller „10 Cloverfield Lane“ auf DVD und Blu-ray erhältlich. In diesem verstecken sich Mary Elizabeth Winstead, John Goodman und John Gallagher Jr. in einem Bunker vor … ja, vor was eigentlich? Oder vor wem? Ich habe keine Ahnung. Leider habe ich den Film damals im Kino verpasst. Und das, obwohl ich den Trailer als mehr als nur gelungen bezeichnen würde und die Kritiken durchaus positiv ausfielen. Es sollte halt einfach nicht sein.

Anlässlich des Heimkinostarts wurden Millus.org, myofb.de, We Want Media, kino7.de und ich gefragt, wie wir, die wir das Internet brauchen wie die Luft zum Atmen, uns ein Leben im Bunker ohne, jetzt kommt’s, WLAN vorstelle. Was für ein Horrorszenario!

Erst war ich schockiert. Ein Leben ohne Internet? Was zum Teufel soll ich denn da den ganzen Tag lang machen? Dann dachte ich mir „Scheiße, Sven, du bist alt! Du hast deine Kindheit ohne Internet verbracht! Denk nach, was hast du damals getan?“. Als erstes fiel mir ein, wie ich im selbstgemachten Spider-Man-Kostüm durch das Dorf gelaufen war und Verbrecher gejagt hatte. Aber gut, das kannst du mit fast 40 einfach nicht mehr bringen. Dann fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen: Bücher! Ihr wisst schon. Diese dicken, schweren Dinger aus Papier. Die man nicht einschaltet und antippt, sondern aufschlägt und umblättert. Ich habe dutzende davon. Ich könnte diese Bücher … lesen. Und Comics. Meine Buffy- und Angel-Comics, die ich mir vor Jahren gekauft, aber immer noch nicht angeschaut habe. Und was sind das da für silberne Scheiben? Ach ja, richtig: CDs! Ich habe hunderte von CDs. Ich kann Musik hören. Ganz ohne Internet und Musik-Abo. Verrückt. Und, Moment mal. Ich habe eine Filmsammlung. Eine 3.400 Filme starke Filmsammlung aus DVDs und Blu-rays. Ich brauche lediglich … Strom! Kein Netflix. Kein Amazon Video. Nur Strom! Und dank eines Generators habe ich den ja.

Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir: Ich brauche gar kein Internet! Also zumindest nicht in solch einer Situation (bevor einer von euch jetzt auf den Gedanken kommt, meinen Provider anzurufen und mir das Internet kappen zu lassen). Ich bin so verdammt Oldschool, dass ich einen Großteil meiner Freizeitgestaltung auch ohne Internet aufrecht erhalten könnte. Manchmal tut es halt doch richtig gut, alt zu sein!

So, nun aber genug von mir. Kommen wir zu euch. Denn ihr könnt bei mir nach langer Zeit endlich mal wieder etwas gewinnen. Und zwar ein Cloverfield-Fanpaket bestehend aus

„10 Cloverfield Lane“ auf DVD
„Cloverfield“ auf DVD
einem T-Shirt (Größe M)
einem Poster
einer Mini-Taschenlampe
einem Mini-Überlebens-Set

Ihr wollt dieses Fanpaket? Ihr braucht dieses Fanpaket? Dann schreibt mir einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Cloverfield“ an gewinnspiel@cinekie.de und drückt euch selbst die Daumen! Hierfür habt ihr bis zum 21.08.2016 Zeit. Viel Glück!

Bloggerspecial und Gewinnspiel zum Actionknaller „John Wick“

JohnWick

Seit heute ist Keanu Reeves‘ cineastische Wiederauferstehung „John Wick“ im Handel erhältlich. Ich könnte mir jetzt eine neue Lobhudelei auf den Actionknaller einfallen lassen, wähle stattdessen jedoch den einfachen Weg und zitiere mich ganz einfach selbst:

Cool. Cooler. Keanu Reeves. Dieser verzieht als ehemaliger Profikiller John Wick keine Miene, während er sich gnadenlos an den Mördern des wohl süßesten Hundes der Welt rächt. Während das intellektuelle Publikum sich fragt, ob zwischen den endlosen Schießereien und Prügeleien auch noch mal eine Geschichte erzählt wird, freuen sich Actionfans über die so ruhige wie übersichtliche Kameraführung, die perfekt choreografierten Actionszenen, die trockenen Dialoge und die lässige Musik. Und fragen sich insgeheim, welches Gras die FSK wohl geraucht haben mag, als sie diesem Film eine 16er-Freigabe gegeben hat.

Anders formuliert: Ich hatte Spaß! So viel wie seit langem nicht mehr!

So viel zu meinen Gedanken unmittelbar nach dem Kinobesuch. Ergänzend sei erwähnt, dass „John Wick“ einer der wenigen Filme ist, die ich zwei Mal im Kino gesehen habe. Eine Ehre, der heutzutage nur noch die wenigsten Filme zuteilwerden. Glaubt mir also einfach, wenn ich euch sage: „John Wick“ ist klasse!

JohnWick2

Glücklicherweise hat der Film nicht nur mir gefallen, sondern ist auch beim übrigen Publikum und sogar bei den meisten Kritikern außerordentlich gut angekommen. Und so dürfen wir uns schon heute auf einen weiteren Auftritt von John Wick freuen, abermals verkörpert von Keanu Reeves und erneut inszeniert von David Leitch und Chad Stahelski. Okay, Keanu Reeves und Fortsetzungen, da kann natürlich auch so etwas wie „Matrix Reloaded“ bei rauskommen. Aber man soll ja nicht immer den Teufel an die Wand malen …

Wie dem auch sei, passend zum Heimkinostart wurden meine Bloggerkollegen Chris (We Want Media), Mathias (Filmfraß), Jörg (Der Filmaffe), Markus (Mind Your Own F*** Business) und ich gefragt, ob wir lieber ein Prequel oder ein Sequel sehen würden. Eine Frage, bei der ich nicht lange überlegen musste: Selbstverständlich ein Prequel! Wer „John Wick“ gesehen hat, dürfte mich verstehen. Wie John im Auftrag des russischen Gangsterbosses Viggo Tarasov im Alleingang die konkurrierenden Syndikate ausschaltet und sich dabei den Spitznamen „Babaj“ verdient, möchte ich sehen, seit Viggo die Geschichte seinem Sohn Iosef erzählt hat, um diesem klarzumachen, wen er sich da zum Feind gemacht hat. Außerdem ließe sich ein Prequel wunderbar nutzen, um zu zeigen, wieso John im Continental-Hotel ein so gern gesehener Gast ist, wie es zu der tiefen Freundschaft zwischen John und dem von Willem Dafoe verkörperten Profiller Marcus kommt und selbstverständlich auch, wie John seine geliebte Helen kennenlernt. Doch, die in „John Wick“ angedeutete Vorgeschichte bietet durchaus genug Stoff für einen guten Film. Und böte mit Helens Tod nicht nur ein tragisches Ende, sondern zugleich einen perfekten Übergang zum Vorgänger bzw. Nachfolger.

Damit ihr euch, sofern noch nicht geschehen, selbst von der Qualität des Films überzeugen oder den Film schlicht immer und immer wieder schauen könnt, verlose ich in Kooperation mit STUDIOCANAL die Blu-ray von „John Wick“ als schickes Steelbook.

Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr lediglich …

… in den Kommentaren verraten, in welchem Film euch Keanu Reeves bislang am besten gefallen hat.

… meinem Blog bei Twitter folgen und einen Tweet mit dem Text „Gewinnt die Blu-ray von #JohnWick als Steelbook bei @CineKie! http://wp.me/p7Ncc-1m6“ absenden.

… Fan der Facebook-Seite meines Blogs werden und meinen dortigen Gewinnspiel-Beitrag bei Facebook öffentlich teilen.

… mir nachträglich zu meinem Blog-Geburtstag gratulieren und dabei nicht mit Lob und netten Worten geizen, denn CineKie.de ist gestern exakt 9 Jahre alt geworden!

Wie immer gibt es pro Aktivität ein Los. Die besten Chancen haben also diejenigen, die alle vier Möglichkeiten wahrnehmen.

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, den 21.06. um 23:59 Uhr, den Gewinner werde ich wie gehabt über random.org ermitteln. Die Teilnahme ist nur innerhalb Deutschlands möglich und der Rechtsweg wie immer ausgeschlossen.

Viel Glück! Und vergesst nicht, auch bei meinen oben genannten Bloggerkollegen vorbeizuschauen!

Update vom 22.06.

Das Gewinnspiel ist vorbei, gewonnen hat … Björn! Herzlichen Glückwunsch!

Media Monday #202

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Lang ist’s her, doch heute nehme auch ich mal wieder an Wulfs Media Monday teil. Nicht zuletzt, da mein Wochenendstudium nun (vorerst) vorbei ist und ich somit endlich wieder mehr Zeit und insbesondere Energie fürs Bloggen aufbringen kann.

Hier ist er also, mein Beitrag zum Media Monday #202:

1. Bei strahlendem Sonnenschein könnte mich höchstens ein Film dazu bewegen, mich vor den Fernseher/ins Kino zu setzen, denn das Wetter ist mir, um es mit Riggs‘ Worten zu sagen, furzegal! Wenn ich einen Film sehen möchte, dann möchte ich einen Film sehen. Und den lasse ich mir von gutem Wetter nicht versauen.

2. Steven Seagal hat seine besten Tage wirklich hinter sich, wie sein Körperumfang und so ziemlich jeder seiner Filme beweist, denn wer sich sogar in Dialogszenen doubeln lässt, dem ist wirklich gar nicht mehr zu helfen.

3. Die Epoche der Sith kommt mir ja entschieden zu selten in Filmen/Büchern vor, schließlich zählt diese zu den interessantesten der Star-Wars-Saga.

4. Jan Böhmermann gefiele mir grundsätzlich richtig gut, jedoch geht mir sein selbstgefällig wirkendes Grinsen tierisch auf den Senkel.

5. Damit ein Brett-Spiel mich so richtig begeistert, muss es digital sein.

6. F. Paul Wilsons „Die Prüfung“ war für mich ein echter Pageturner, weil dieser Roman schlicht verdammt spannend ist Aber das habe ich nun wirklich schon oft genug geschrieben. ALSO LEST DIESES BUCH ENDLICH!

7. Warum gibt es eigentlich nicht viel mehr BloggerInnen, die so wie ich eher unregelmäßig schreiben und auch mal längere Zeit gar nichts veröffentlichen, aber trotzdem seit Jahren aktiv sind, schließlich kann ich doch nicht der einzige Blogger sein, der immer mal wieder die Lust verliert, dann nach einer Pause aber trotzdem weitermacht. Manchmal habe ich ein wenig das Gefühl, als würden viele Blogger nur „Entweder – Oder“ kennen. Oder gibt’s inzwischen etwa nur noch reine Berufsblogger?

Blog-Parade: Hochgradig überfällige Buchverfilmungen

Ach herrje, der Micha hat mich für eine Blog-Parade nominiert. Mich. Wo doch (fast) jeder weiß, dass Blog-Paraden und ich ungefähr so gut zusammenpassen wie Danny Trejo und Jessica Alba. Aber gut, weil letztere Paarung in „Machete“ durchaus funktioniert hat, mache auch ich heute eine Ausnahme und nehme an dieser Blog-Parade teil. Nicht zuletzt, weil ich tatsächlich ein paar Bücher kenne, die ich schon seit Jahr(zehnt)en gerne als Film im Kino sehen würde …

F. Paul Wilson: Die Prüfung (1995)

Die junge Quinn möchte Medizin am Ingraham studieren. Durch einen Trick schafft sie es durch die Aufnahmeprüfung des exklusiven Instituts und scheint dadurch ihr Ziel erreicht zu haben. Doch schon bald muss Quinn feststellen, dass hinter den Mauern Ingrahams nicht alles mit rechten Dingen zugeht …
F. Paul Wilsons „Die Prüfung“ ist eines der wenigen Bücher, das ich nicht nur gerne, sondern auch öfter gelesen habe. Und das aus gutem Grund. Der Medizin-Verschwörungsthriller ist von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur und das bislang einzige Buch, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe, weil ich es schlicht nicht zur Seite legen konnte. Und schon damals war ich der festen Überzeugung, dass sich diese Geschichte hervorragend für die große Leinwand eignet. Keine Ahnung, wieso Hollywood hier bislang noch nicht zugeschlagen hat.

F. Paul Wilson: Die Gruft (1984)

Seit einer furchtbaren Tragödie lebt Jack anonym im Untergrund. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Handyman, eine Art Privatdetektiv, der immer dann gerufen wird, wenn die gewöhnlichen bzw. legalen Mittel nicht ausreichen. Durch seine Aufträge kommt Jack einer mystischen Macht auf die Spur, deren Ziel es ist, die gesamte Menschheit zu vernichten …
Schon wieder F. Paul Wilson. Der Roman „Die Gruft“ steht hierbei stellvertretend für alle Handyman-Jack-Romane und im weiteren Sinne auch für Wilsons Widersacher-Zyklus, dessen Handlung im Lauf der Geschichte immer wieder Handyman Jacks Welt kreuzt und gemeinsam in einem großen Finale gipfelt. Wer sich auch nur ansatzweise für Geschichten interessiert, in denen Drama, Thriller, Action, Fantasy, Mystery und Horror Hand in Hand gehen, sollte diese Romane gelesen haben. Allerdings nur in der korrekten Reihenfolge und möglichst zügig hintereinander, da die Geschichten aufeinander aufbauen und die Handlung ansonsten schlicht zu verwirrend ist.
Während Handyman Jack in Hollywood bislang keine Rolle spielte, versuchten sich die Studios bereits 1983 an dem ersten Roman des Widersacher-Zyklus. Der damals noch unbekannte Michael Mann verfilmte die in der Nazizeit angelegte Geschichte mit Scott Glenn, Jürgen Prochnow, Ian McKellen und Gabriel Byrne in den Hauptrollen. „Die unheimliche Macht“ (im original „The Keep“) bekam durchaus positive Kritiken, floppte aber dennoch an den US-Kinokassen, ist bis heute nicht auf DVD geschweige denn Blu-ray erhältlich und nur mit viel Glück mal im TV zu sehen. Ein Glück, welches mir bis heute leider nicht hold war.

Richard Doetsch: Die 13. Stunde (2010)

Ein Flugzeugabsturz fordert 212 Tote. Unter ihnen hätte sich auch Nicholas Quinns Frau Julia befinden müssen, doch diese wird erschossen im Haus der Quinns aufgefunden und Nicholas als Tatverdächtiger festgenommen. Im Verhörraum der Polizei kommt ein Unbekannter auf Nicholas zu und bietet ihm die Chance, nicht nur Julias Mord, sondern auch den Absturz der Maschine zu verhindern. Doch er hat nur 13 Stunden Zeit …
Wer Zeitreise-Geschichten und Christopher Nolans „Memento“ mag, wird „Die 13. Stunde“ lieben. Und mehr möchte ich zu diesem Roman auch nicht schreiben, um nicht zu viel von der Handlung zu verraten. Dass diese durchaus kinotauglich ist, hat wohl auch 20th Century Fox erkannt und sich bereits vor einigen Jahren die Filmrechte gesichert. Wieso das Projekt bis heute nicht umgesetzt wurde, ist mir ein Rätsel.

So, das waren meine drei hochgradig überfälligen Buchverfilmungen. Neben mir waren noch Duoscope, Passion of Arts, Cellurizon und Der Filmaffe nominiert. Vergesst also nicht, auch bei denen vorbeizuschauen!

Ich hingegen nominiere hiermit Filmherum, Moviescape, Xanders Blog, Medienjournal und jeden, der zu diesem Thema etwas zu sagen hat!

P.S.: Sollte einer der von mir genannten Romane bereits verfilmt worden sein, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis! Manchmal entgeht einem ja die eine oder andere Information …

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