Neuer Trailer: Star Wars: Die letzten Jedi

Wie angekündigt wurde heute Morgen der erste längere Trailer zu „Star Wars: Die letzten Jedi“ veröffentlicht. Und zum ersten Mal lässt mich der Trailer eines „Star Wars“-Films eher achselzuckend zurück. Wäre da nicht die letzte Szene, die eine durchaus interessante Entwicklung andeutet.

Von dieser abgesehen, fehlen mir leider die Momente, in denen ich denke „Boah, wie cool! Diese Szene muss ich unbedingt auf der großen Leinwand sehen!“. Es sieht alles irgendwie so … beliebig aus.

Schauen wir mal, was die nächsten Trailer noch so bringen …

Media Monday #326

Wenn der gute Wulf schon so nett ist und den aktuellen Media Monday vorzeitig veröffentlicht, um nicht mit den Prognosen zur Bundestagswahl konkurrieren zu müssen, kann ich ja auch so nett sein und mal wieder teilnehmen. Zumal ich gerade eh nichts Sinnvolles tue und lediglich auf die Prognosen zur Bundestagswahl warte … 😉

1. Wenn ich eins beim Medienkonsum nicht gebrauchen kann, dann ist das Ablenkung. Aus diesem Grund schaue ich Filme auch am liebsten alleine – zumindest dann, wenn ich sie zum ersten Mal schaue. Außerdem schalte ich auch stets Telefon, Smartphone, Computer usw. aus, um nicht aus der Atmosphäre des Films herausgerissen zu werden. Dasselbe mache ich übrigens auch, wenn ich ein Buch lese, ein Videospiel spiele oder ein Musikalbum höre. Dass ich ein Mann und als solcher von Natur aus nicht multitaskingfähig bin, hat damit selbstverständlich nichts zu tun …

2. Dass ich mich inzwischen schon des Öfteren für bestimmte Filme rechtfertigen musste hat mir das Gruppenschauen insbesondere von Horrorfilmen gehörig verhagelt, denn zum einen ruiniert es jeglichen Filmgenuss, mitten im Film darüber nachdenken zu müssen, ob das Gezeigte gerade zu brutal sein oder gar verstörend wirken könnte. Und zum anderen mache ich mir auch Monate später noch Gedanken darüber, ob andere zu empfindlich oder ich schlicht nicht empfindlich genug bin. Und nein, ich rede dabei nicht von Filmen wie „A Serbian Film“ (solche Werke schaue ich eh grundsätzlich alleine, um späteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen), sondern von eher harmlosen Filmen wie „Dämonisch“ oder gar „Tucker & Dale vs. Evil“.

3. Momentan schlägt mein Fan-Herz ja sehr schwach, denn auch wenn ich durchaus noch begeisterungsfähig und dezent bekloppt bin (so habe ich mir als „Star Wars“-Fan zum Beispiel den neuen Millennium Falken von LEGO gegönnt), ein typisches, hysterisches Fan-Verhalten lege ich nur noch sehr selten an den Tag. Man wird halt älter. Ruhiger. Weiser.

4. Geht euer (multi)mediales Hobby eigentlich mit akuten Platzproblemen einher oder seid ihr längst digital geworden? Ich habe ein eigenes Zimmer für meine Medien – und daher auch kein Platzproblem. Noch nicht. 1.000 Blu-rays später mag es anders aussehen. Dennoch werde ich nicht auf eine rein digitale Sammlung umsteigen, sondern mir dann irgendwas einfallen lassen. Nichts ist schöner, als vor einer riesigen Schrankwand voller Filme und Spiele zu stehen – da kann eine digitale Sammlung einfach nicht mithalten.

5. „Star Wars: Die letzten Jedi“ ist ja vielleicht der Grund dafür, dass ich nach über einem Jahr mal wieder ins Kino gehe. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Wir werden sehen.

6. In gemütlicher Runde lässt es sich meiner Meinung nach ja am besten lecker essen, während man dabei nette Gespräche führt. Selbstgespräche beim Essen hingegen langweilen auf Dauer. Habe ich gehört. Nicht, dass ich wüsste, wovon ich hier rede …

7. Zuletzt habe ich mal wieder am Media Monday teilgenommen und das war höchste Zeit, weil ich das letzte Mal im … puh, keine Ahnung, wann ich zum letzten Mal teilgenommen habe. Auf jeden Fall ist es laaange her.

„Tatsächlich… Liebe“ hat mit „Red Nose Day Actually“ eine Mini-Fortsetzung bekommen

Anlässlich des Red Nose Days hat Regisseur Richard Curtis mit dem Kurzfilm „Red Nose Day Actually“ eine Mini-Fortsetzung zu seinem Hit „Tatsächlich… Liebe“ gedreht. Unter anderem wieder mit dabei: Keira Knightley, Laura Linney, Chiwetel Ejiofor, Andrew Lincoln, Hugh Grant, Colin Firth, Liam Neeson sowie Bill Nighy und Rowan Atkinson. Damit sind zwar nicht alle Figuren aus dem Vorgänger vertreten, aber das wäre bei einer Laufzeit von 17 Minuten vermutlich auch zu viel verlangt gewesen.

Ich gebe es zu: „Tatsächlich… Liebe“ ist einer meiner Lieblingsfilme. Und schafft es immer wieder, mich in bestimmten Szenen zu Tränen zu rühren. Deswegen schäme ich mich auch nicht dafür, dass auch bei „Red Nose Day Actually“ wieder die eine oder andere Träne kullerte. Was soll ich sagen – ich bin halt eine Pussy.

Meinetwegen darf der Film nun gerne noch synchronisiert und dann auch verkauft werden (was mit den Einnahmen passieren sollte, ist denke ich klar). Ich würde ihn kaufen.

[Trailer] Within (2017)

Oh, eine Familie zieht in ein Haus mit unheimlicher Vergangenheit. Oh, in dem Haus passieren seltsame Dinge. Oh, die Familie gerät in Gefahr. Meine Güte, ist das aaabgedroschen. Aber wisst ihr was: IST MIR EGAL! Ich stehe auf solche Filme! Romantiker beschweren sich ja auch nicht darüber, dass in Liebesfilmen letztlich immer dasselbe passiert. 😛

Außerdem spielt in „Within“ Erin Moriarty mit, die ich erst neulich in „Blood Father“ zu schätzen gelernt habe. Von daher: Wieder ein Film für meine Liste …

Der erste Trailer zu „Alien: Covenant“ ist da!

Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt ist zurück. Und erneut führt Ridley Scott Regie. Prinzipiell ein Grund zur Freude – wäre da nicht der Vorgänger „Prometheus“, den ich dann doch eher enttäuschend fand.

Aber hey, der Trailer sieht ganz nett aus. Vielleicht bekommt Scott ja die Kurve. Und falls nicht, bleibt immer noch die Hoffnung auf Neill Blomkamps geplante Fortsetzung mit Sigourney Weaver und Michael Biehn.

Bye, bye Kino.

Seit 1995 bin ich Stammkunde des CinemaxX Kiel. Acht Jahre lang war ich Inhaber einer CinemaxX-GoldCard. Nun geht (m)eine Kino-Ära zu Ende. Statt auf der großen Leinwand werde ich Filme ab sofort „nur“ noch im Heimkino schauen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zusatzkosten jetzt auch für Inhaber von CinemaxX-Zeitkarten

Bislang konnte ich als Nutzer einer CinemaxX-GoldCard für 399 Euro ein Jahr lang beliebig oft ins Kino gehen. Ohne zusätzliche Kosten wie Reservierungs- oder Logenzuschläge. Mit den neuen VIP-Plätzen ändert sich dies nun. Für diese zahlen ab Februar 2017 auch Inhaber einer Zeitkarte einen Zuschlag in Höhe von 1,50 Euro. Da diese VIP-Plätze an meinem Standort in vier Sälen die erste Logenreihe bilden, also die Reihe mit der angenehmen Beinfreiheit, müsste ich in diesen Sälen entweder den Aufpreis zahlen oder auf schlechtere Plätze ausweichen.

Zugegeben, die 1,50 Euro pro Vorstellung würden mich finanziell nicht ruinieren (obgleich sich auch diese mit der Zeit summieren), doch darum geht es mir auch gar nicht. Mir geht es ums Prinzip. Wenn ich (nicht gerade wenig) Geld für eine Kino-Flatrate ausgebe, dann möchte ich dafür auch eine Kino-Flatrate bekommen – und mir eben keine Gedanken darüber machen müssen, welche Plätze ich nehmen darf und was ggf. für Zusatzkosten auf mich zukommen.

Das Publikum

Ich schrieb es in einem früheren Blogbeitrag schon mal: Das Publikum nervt. Insbesondere in ruhigen Filmen. Es wird geredet. Smartphones werden genutzt. Mit den Fingern wird im Popcorn gewühlt, als würde sich darin ein Schatz verbergen, der darauf wartet, entdeckt zu werden. Und bittet man um Ruhe oder darum, den Saal nicht mit dem Smartphone auszuleuchten, wird man im schlimmsten Fall auch noch angepöbelt. Bereits mehrfach musste ich mir Filme zwei Mal anschauen, weil ich den Film in der ersten Vorstellung wegen des Publikums nicht genießen konnte. Und gefühlt wird es immer schlimmer.

Keine Ahnung, ob das Publikum immer weniger Respekt vor dem Medium Film (und den Mitmenschen) hat oder ich einfach nur immer empfindlicher werde, aber das ist letztlich auch egal. Fakt ist: Ich bin immer häufiger so genervt, dass ich mich nicht auf den Film konzentrieren kann.

Das Programm

Während Blockbuster gefühlt ewig laufen, werden „kleine“ Filme oftmals recht zügig ins Spätprogramm verlegt. Und ich gebe es zu: Ich bin langsam in einem Alter, in dem ich um 23 Uhr an mein Bett denke – und nicht an die nächste Spätvorstellung.

Hinzu kommt, dass Filme mit Überlänge in den ersten Wochen häufig nur mit einer Pause gezeigt werden – und diese für mich einen absolut unnötigen, ja sogar ärgerlichen Atmosphäre-Killer darstellt. Also warte ich, bis der Film auch ohne Pause gezeigt wird. Mit der Konsequenz, ihn dann nicht nur später, sondern meistens auch nur in einem kleineren Saal sehen zu können.

Mehr als genug Filme fürs Heimkino

Sooo viele Filme – bin ich eigentlich der einzige Filmliebhaber, der sich von dem (Über)Angebot der heutigen Zeit ein wenig erschlagen fühlt? Amazon Prime, Netflix, Sky – ich weiß gar nicht, was ich zuerst und zuletzt schauen soll. Und da ist das Kino noch nicht mal mit drin.

Hinzu kommt, dass Filme nach ihrer Kinoauswertung immer schneller bei den großen Anbietern verfügbar sind – oder dort sogar direkt veröffentlicht werden, ohne vorher den Umweg über das Kino zu gehen.

Die Zeit

Kommen wir zum wichtigsten Punkt: Zeit. Jeweils 30 Minuten für den Weg zum Kino und zurück. 20 Minuten Puffer für das Abholen der Karten und den obligatorischen Toilettengang. 30 Minuten Werbung und Trailer. Für einen typischen 2-Stunden-Film muss ich ca. vier Stunden einplanen. In der Zeit, die ich für einen Kinofilm aufbringen muss, kann ich zu Hause zwei Filme schauen. Oder nur einen und direkt danach noch eine kurze Review dazu schreiben.

Als Filme noch mein einziges Hobby waren, war mir das egal. Doch seit ich mich zusätzlich auch noch mit der Fotografie beschäftige, merke ich, dass ein typischer Tag schlicht und einfach viel zu wenig Stunden hat. Und ich meine Zeit effizienter nutzen muss!

365 Tage ohne Kino

Und das werde ich nun ab sofort auch tun. Indem ich künftig auf das Kino verzichte und mich stattdessen auf das Heimkino konzentriere. Und weil ich Herausforderungen liebe, ziehe ich das ab sofort ohne Ausnahme durch (und dabei starten demnächst so coole Filme – aber da muss ich jetzt durch).

Ich bin gespannt, ob ich während der nächsten 12 Monate das Gefühl haben werde, etwas zu verpassen. Oder ob sich vielleicht sogar ein ganz neues Gefühl der „Freiheit“ einstellt …

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