Der erste Trailer zu „Alien: Covenant“ ist da!

Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt ist zurück. Und erneut führt Ridley Scott Regie. Prinzipiell ein Grund zur Freude – wäre da nicht der Vorgänger „Prometheus“, den ich dann doch eher enttäuschend fand.

Aber hey, der Trailer sieht ganz nett aus. Vielleicht bekommt Scott ja die Kurve. Und falls nicht, bleibt immer noch die Hoffnung auf Neill Blomkamps geplante Fortsetzung mit Sigourney Weaver und Michael Biehn.

Bye, bye Kino.

Seit 1995 bin ich Stammkunde des CinemaxX Kiel. Acht Jahre lang war ich Inhaber einer CinemaxX-GoldCard. Nun geht (m)eine Kino-Ära zu Ende. Statt auf der großen Leinwand werde ich Filme ab sofort „nur“ noch im Heimkino schauen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zusatzkosten jetzt auch für Inhaber von CinemaxX-Zeitkarten

Bislang konnte ich als Nutzer einer CinemaxX-GoldCard für 399 Euro ein Jahr lang beliebig oft ins Kino gehen. Ohne zusätzliche Kosten wie Reservierungs- oder Logenzuschläge. Mit den neuen VIP-Plätzen ändert sich dies nun. Für diese zahlen ab Februar 2017 auch Inhaber einer Zeitkarte einen Zuschlag in Höhe von 1,50 Euro. Da diese VIP-Plätze an meinem Standort in vier Sälen die erste Logenreihe bilden, also die Reihe mit der angenehmen Beinfreiheit, müsste ich in diesen Sälen entweder den Aufpreis zahlen oder auf schlechtere Plätze ausweichen.

Zugegeben, die 1,50 Euro pro Vorstellung würden mich finanziell nicht ruinieren (obgleich sich auch diese mit der Zeit summieren), doch darum geht es mir auch gar nicht. Mir geht es ums Prinzip. Wenn ich (nicht gerade wenig) Geld für eine Kino-Flatrate ausgebe, dann möchte ich dafür auch eine Kino-Flatrate bekommen – und mir eben keine Gedanken darüber machen müssen, welche Plätze ich nehmen darf und was ggf. für Zusatzkosten auf mich zukommen.

Das Publikum

Ich schrieb es in einem früheren Blogbeitrag schon mal: Das Publikum nervt. Insbesondere in ruhigen Filmen. Es wird geredet. Smartphones werden genutzt. Mit den Fingern wird im Popcorn gewühlt, als würde sich darin ein Schatz verbergen, der darauf wartet, entdeckt zu werden. Und bittet man um Ruhe oder darum, den Saal nicht mit dem Smartphone auszuleuchten, wird man im schlimmsten Fall auch noch angepöbelt. Bereits mehrfach musste ich mir Filme zwei Mal anschauen, weil ich den Film in der ersten Vorstellung wegen des Publikums nicht genießen konnte. Und gefühlt wird es immer schlimmer.

Keine Ahnung, ob das Publikum immer weniger Respekt vor dem Medium Film (und den Mitmenschen) hat oder ich einfach nur immer empfindlicher werde, aber das ist letztlich auch egal. Fakt ist: Ich bin immer häufiger so genervt, dass ich mich nicht auf den Film konzentrieren kann.

Das Programm

Während Blockbuster gefühlt ewig laufen, werden „kleine“ Filme oftmals recht zügig ins Spätprogramm verlegt. Und ich gebe es zu: Ich bin langsam in einem Alter, in dem ich um 23 Uhr an mein Bett denke – und nicht an die nächste Spätvorstellung.

Hinzu kommt, dass Filme mit Überlänge in den ersten Wochen häufig nur mit einer Pause gezeigt werden – und diese für mich einen absolut unnötigen, ja sogar ärgerlichen Atmosphäre-Killer darstellt. Also warte ich, bis der Film auch ohne Pause gezeigt wird. Mit der Konsequenz, ihn dann nicht nur später, sondern meistens auch nur in einem kleineren Saal sehen zu können.

Mehr als genug Filme fürs Heimkino

Sooo viele Filme – bin ich eigentlich der einzige Filmliebhaber, der sich von dem (Über)Angebot der heutigen Zeit ein wenig erschlagen fühlt? Amazon Prime, Netflix, Sky – ich weiß gar nicht, was ich zuerst und zuletzt schauen soll. Und da ist das Kino noch nicht mal mit drin.

Hinzu kommt, dass Filme nach ihrer Kinoauswertung immer schneller bei den großen Anbietern verfügbar sind – oder dort sogar direkt veröffentlicht werden, ohne vorher den Umweg über das Kino zu gehen.

Die Zeit

Kommen wir zum wichtigsten Punkt: Zeit. Jeweils 30 Minuten für den Weg zum Kino und zurück. 20 Minuten Puffer für das Abholen der Karten und den obligatorischen Toilettengang. 30 Minuten Werbung und Trailer. Für einen typischen 2-Stunden-Film muss ich ca. vier Stunden einplanen. In der Zeit, die ich für einen Kinofilm aufbringen muss, kann ich zu Hause zwei Filme schauen. Oder nur einen und direkt danach noch eine kurze Review dazu schreiben.

Als Filme noch mein einziges Hobby waren, war mir das egal. Doch seit ich mich zusätzlich auch noch mit der Fotografie beschäftige, merke ich, dass ein typischer Tag schlicht und einfach viel zu wenig Stunden hat. Und ich meine Zeit effizienter nutzen muss!

365 Tage ohne Kino

Und das werde ich nun ab sofort auch tun. Indem ich künftig auf das Kino verzichte und mich stattdessen auf das Heimkino konzentriere. Und weil ich Herausforderungen liebe, ziehe ich das ab sofort ohne Ausnahme durch (und dabei starten demnächst so coole Filme – aber da muss ich jetzt durch).

Ich bin gespannt, ob ich während der nächsten 12 Monate das Gefühl haben werde, etwas zu verpassen. Oder ob sich vielleicht sogar ein ganz neues Gefühl der „Freiheit“ einstellt …

„Ash vs Evil Dead“ ab 01.09. bei Amazon Video! Uncut!

Der Preis für den für Horrorfans im Allgemeinen und „Evil Dead“-Fans im Speziellen wohl besten Tweet des Tages geht heute eindeutig an Amazon Video:

Meine kurze Nachfrage, ob die Serie uncut erscheinen würde, wurde bejaht. Groovy!

In diesem Sinne:

Hail to the king, baby!

Heute vor 10 Jahren …

… hat mein Blog mit der folgenden Review zu „Final Destination 2“ das Licht der Welt erblickt:

http://www.cinekie.de/2006/06/03/final-destination-2/

Na, wer begleitet mich schon lange genug und kennt das folgende Logo noch?

Und was fast noch interessanter ist: Wer kann mir sagen, welche zwei Filme mich zu diesem Logo und dem damaligen Blognamen inspiriert haben? Na los, beeindruckt mich!

Falls ihr euch nun fragt, ob ich das 10-jährige Bestehen angemessen feiere: Nein, das werde ich nicht. Warum? Weil ich mein Blog in den letzten Monaten so sehr habe schleifen lassen, dass es mir nun schlicht unangenehm wäre, daraus eine große Nummer zu machen.

Unerwähnt lassen wollte ich das Jubiläum aber auch nicht, da 10 Jahre durchaus nicht wenig sind. Zumindest nicht für ein privat betriebenes Blog ohne jegliche Ambitionen. 😉

In diesem Sinne: Auf die nächsten 10 Jahre!

Und einen riesen Dank an alle, die mir trotz meiner wiederkehrenden Schreibpausen die Treue halten! 🙂

Fox Mulder mit neuem Synchronsprecher, ProSieben mit neuen Bestwerten in Arroganz

Nachtrag 11.01.

„Akte X“-Fan Dennis Stachel hat eine Online-Petition gestartet, um ProSieben davon zu überzeugen, David Duchovny doch noch von Benjamin Völz synchronisieren zu lassen.

Also schnell mitzeichnen – die Hoffnung ist irgendwo dort draußen!

Ursprünglicher Beitrag

Es ist (bereits seit ein paar Tagen) amtlich: David Duchovny wird in der neuen „Akte X“-Staffel wieder nicht von seinem Stammsprecher Benjamin Völz synchronisiert werden. Auch nicht von seinem „Jenseits der Wahrheit“-Ersatz Johannes Berenz. Stattdessen kommt der (zumindest mir) eher unbekannte Sven Gerhardt zum Zuge. „Akte X“-Fans müssen sich also erneut an eine neue Stimme gewöhnen. Oder die Serie im englischen Original schauen.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht großartig über den Wechsel an sich diskutieren. Jeder, der wie ich mit „Akte X“ groß geworden ist und Wert auf Kontinuität legt, wird wissen, wie ich darüber denke. Vielmehr möchte ich kurz einen Blick auf ProSiebens Antworten auf Fragen zu diesem Thema werfen. Wobei, eigentlich gab es keine Antworten. Nur Reaktionen. Wer sich eine Antwort auf die Frage wünscht, wieso Benjamin Völz nicht als Fox Mulder spricht, wird im Synchron-Forum fündig. Dort schreibt Völz:

Liebe Leser und X-Files Fans,

mich haben mittlerweile einige Fragen und Anmerkungen bezüglich meiner Nicht-Teilnahme an den neuen Akte X – Folgen erreicht.
Wahrscheinlich lässt es sich nicht vermeiden, dass dieses Thema (wie vor einigen Jahren schon einmal) auf das Thema Geld / Gage heruntergebrochen wird, daher nur so viel dazu:
Es gab eine Anfrage an mich, und ich hätte auch gern wieder bei der Serie mitgewirkt. Ich habe meine Modalitäten dazu genannt, wie ich es bei jeder Produktion tue.
Mir wurde daraufhin mitgeteilt, dass man darüber diskutieren und mir Bescheid geben werde, was dann auch in Form einer Absage geschehen ist.
Es gab dabei keine direkte Kommunikation zwischen mir und dem Sender, also auch keine Verhandlungen mit einem Entscheider in dieser Frage.
Es hieß, es habe hierzu eine intensive Diskussion gegeben, was nach meinem Verständnis bedeutet, dass meine Vorstellung im diskutierenswerten Rahmen gelegen haben muss, auch wenn sie letztendlich abschlägig beschieden wurde. Alle Beteiligten sind offenbar mit ihren Entscheidungen zufrieden.
Es wurde kein Porzellan zerschlagen, auch wenn man sich nicht einig geworden ist.

Abschließend bleibt zu sagen, das ich die X Akten und Agent Mulder immer gern synchronisiert habe – auch wenn das vor 13 Jahren das letzte Mal der Fall war.
Inzwischen ist mir David Duchovny als Schauspieler in diversen Filmen, „Californication“ oder „Aquarius“ natürlich sehr ans Herz gewachsen.
Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Mit wohlwollenden Grüßen
Benjamin Völz

Eine Erklärung seitens ProSieben steht bis heute aus. Oder ich habe sie übersehen. Falls dem so ist, korrigiert mich bitte!

Statt einer Erklärung gab es auf die ersten kritischen Kommentare eine Antwort, die sich … nun ja … durchaus als sarkastisch bezeichnen ließe:

Statt etwas Verständnis für die Sorgen der Fans zu zeigen, hielten es die Verantwortlichen offensichtlich für zielführender, lieber ein wenig zu sticheln. Kann man machen. Sollte man aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn man seinen Zuschauern zeigen möchte, dass man sie und ihre Bedenken ernst nimmt.

Dass diese Reaktion unangebracht war, sahen mehrere Nutzer so. ProSieben hingegen sah dies erwartungsgemäß völlig anders und nutzte die Chance für eine weitere schnippische Bemerkung:

Gut, den Social-Media-Verantwortlichen zu feuern, würde in der Tat etwas zu weit gehen. Nichtsdestoweniger stand immer noch die Kritik an der Entscheidung im Raum. Und Nutzer fragten sich, ob ProSieben diese Kritik annehmen und weiterleiten würde. Selbstverständliche hatte ProSieben auch auf diese Frage die passende Antwort parat:

Vielleicht interpretiere ich in diese Antwort zu viel hinein, aber für mich liest sich das wie ein „Nein, eure Kritik ist uns furzegal, den die Einschaltquoten werden trotzdem stimmen.“.

Ach, inzwischen bin ich mir sogar sicher, dass ich die Antwort fehlinterpretiert habe. Etwas anderes lässt ProSiebens Antwort auf meine Interpretation gar nicht zu:

Ihr seht: Die Wahrheit ist immer noch irgendwo dort draußen. Ich habe meine. ProSieben hat seine. Und im Zweifel hat ProSieben recht.

Aber ernsthaft: Kann ein Sender noch deutlicher zeigen, wie egal ihm seine Zuschauer sind?

Wirklich bedauerlich, dass ProSieben den Zuschlag für „Akte X“ erhalten hat. Ein anderer Sender hätte vielleicht anders entschieden. Oder zumindest anders reagiert …

2015 – ein kurzer Rückblick inkl. der obligatorischen Top/Flop-Listen

Dezember. Der 31. Dezember. Das Jahr 2015 neigt sich seinem Ende entgegen. Und wenn ich ehrlich sein darf, bin ich darüber gar nicht mal so unglücklich. Nicht nur, dass ich den Stress der vergangenen Monate endlich komplett hinter mir lassen kann, ich kann 2016 auch entspannt in die Zukunft blicken und endlich wieder mehr Zeit für Filme einplanen. Denn die kamen 2015 definitiv zu kurz. Obwohl …

… nachdem ich eben ein wenig recherchiert habe, muss ich festhalten, dass ich 2015 gar nicht sooo wenig geschaut habe. Okay, für meine Verhältnisse natürlich schon. Mit Blick auf den Durchschnitt dürfte ich aber immer noch ganz gut dabei sein.

Sofern ich nichts übersehen habe, komme ich dieses Jahr auf insgesamt 73 Filme. Wobei ich nur die Filme gezählt habe, die 2015 veröffentlicht wurden. Den einen oder anderen älteren Film (z.B. „Misery“) habe ich auch nachgeholt, doch die lassen sich an einer Hand abzählen. 54 der in 2015 veröffentlichten Filme habe ich im Kino geschaut, die übrigen 19 logischerweise im Heimkino.

Schaue ich mir die Liste der Filme an, muss ich leider festhalten, dass 2015 für mich ein insgesamt eher maues Filmjahr war. Zwar nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht wirklich gut. Obwohl durchaus das eine oder andere Highlight dabei war.

Womit wir auch schon bei meinen Top 5 wären, die da lauten:

VERARSCHT!

Statt der üblichen zwei Top/Flop-Listen gibt’s bei mir mehrere Kategorien. Und mit denen geht’s jetzt auch wirklich los (Mehrfachnennungen möglich):

Die 5 kurzweiligsten Filme 2015

Platz 5: Mission: Impossible – Rogue Nation
Platz 4: John Wick
Platz 3: Kingsman: The Secret Service
Platz 2: Mad Max: Fury Road
Platz 1: Der Marsianer

Die 5 langweiligsten Filme 2015

Platz 5: Avengers: Age Of Ultron
Platz 4: Spectre
Platz 3: Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 2
Platz 2: Paranormal Activity: Ghost Dimension
Platz 1: Fifty Shades Of Grey

Die 5 interessantesten Filme 2015

Platz 5: The Final Girls
Platz 4: The Guest
Platz 3: It Follows
Platz 2: Ex Machina
Platz 1: Predestination

Die 5 belanglosesten Filme 2015

Platz 5: The Last Witch Hunter
Platz 4: Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel
Platz 3: Reclaim – Auf eigenes Risiko
Platz 2: The Boy Next Door
Platz 1: Fifty Shades Of Grey

Die 5 größten (positiven) Überraschungen 2015

Platz 5: Superfast! (ich musste 1 Mal lachen – DAS war wirklich eine positive Überraschung!)
Platz 4: The Gift
Platz 3: Horns
Platz 2: John Wick
Platz 1: Mad Max: Fury Road

Die 5 größten Enttäuschungen 2015

Platz 5: Tremors 5: Bloodlines
Platz 4: Weg mit der Ex
Platz 3: Terminator: Genisys
Platz 2: Fast & Furious 7
Platz 1: Avengers: Age Of Ultron

So, das war’s von meiner Seite aus auch schon zum Filmjahr 2015. Falls ihr euch fragt, wieso „Das Erwachen der Macht“ nirgends auftaucht: Weil andere Filme besser in die Kategorien passten. So einfach ist das. 😉

Zum Abschluss bleibt mir nur zu hoffen, dass euer Jahr so verlief, wie ihr euch das vorgestellt hattet – und dass 2016 euch das bringt, was ihr euch wünscht!

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch! Wir lesen uns nächstes Jahr wieder!

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