Guttenberg-Weisheit des Tages: Wer etwas Dummes tut, ohne dumm zu sein, kann es folglich nicht getan haben
Man stelle sich den folgenden Dialog in einer Gerichtsverhandlung vor:
"Angeklagter, haben Sie Ihre Frau ermordet?"
"Aber Herr Richter, wenn ich das getan hätte, dann doch nie so offensichtlich. Nein, sie ist selbst 27 mal ins Küchenmesser gefallen. Das war ein Unfall."
"Das klingt plausibel. Freispruch!"
Absurd? Nicht, wenn man der Logik Karl-Theodor zu Guttenbergs folgt. Eine vorsätzliche Täuschung weist dieser nämlich nach wie vor von sich und stellt zu seiner Verteidigung fest:
"Wenn ich die Absicht gehabt hätte zu täuschen, dann hätte ich mich niemals so plump und dumm angestellt, wie es an einigen Stellen dieser Arbeit der Fall ist."
Diese Aussage beinhaltet zwar eine bestechende Logik, ist aber natürlich dennoch nichts anderes als ein weiterer Versuch, seine Mitmenschen für dumm zu verkaufen. Und zeigt einmal mehr, wessen Geistes Kind Karl-Theodor zu Guttenberg ist …
Quelle: Spiegel Online


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