“Beilight – Biss zum Abendbrot”-Trailer erschienen

Twilight – Biss zum Morgengrauen, New Moon – Biss zur Mittagsstunde, Eclipse – Biss zum Abendrot, Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Stephenie Meyer, Bella Swan, Edward Cullen, Jacob Black – damit dürfte ich alle für Google relevanten Begriffe genannt und zahlreiche Twilight-Fans auf meine Seite gelockt haben. Und nun viel Spaß mit dem Trailer zum demnächst erscheinenden “Vampires Suck” aka “Beilight – Biss zum Abendbrot”!


Weitere Trailer zu Beilight – Biss zum Abendbrot

Deutscher “Piranha 3D”-Trailer hat Biss

Alexandre Aja hat mich noch nie enttäuscht – und das Gezeigte sieht so trashig aus, dass ich den Film vermutlich lieben werde …


Erster deutscher “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes”-Trailer erschienen

Wer mich kennt oder hier schon länger liest, weiß, dass ich kein großer Harry-Potter-Fan bin. Ich bin nicht mal ein kleiner Harry-Potter-Fan. Um genau zu sein, halte ich die Harry-Potter-Filme für absolut uninteressant und beliebig. Dennoch macht der vor einigen Tagen erschienene Trailer zu “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” Lust auf mehr. Bleibt zu hoffen, dass der fertige Film bzw. die fertigen Filme so düster und actionreich ausfallen, wie der Trailer es verspricht …


Weitere Trailer zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1

Im Kino: Predators

Lange ist es her, dass ich mich tatsächlich auf einen Kinobesuch gefreut habe. Zwar interessieren mich viele meiner geschauten Filme, doch echtes Kribbeln stellte sich vor Filmbeginn schon lange nicht mehr ein. Bei “Predators” war dies anders. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn das Ergebnis durchaus noch ein wenig besser hätte ausfallen können …

Worum geht’s

In freiem Fall und voller Gefechtsmontur kommt Royce (Adrien Brody) zu sich. Ein automatischer Fallschirm öffnet sich und lässt den Söldner unsanft in einem ihm unbekannten Dschungel landen. Kurz darauf trifft Royce auf die Scharfschützin Isabelle (Alice Braga), den Arzt Edwin (Topher Grace), den Yakuza-Killer Hanzo (Louis Ozawa Changchien) und vier weitere Personen. Schnell wird ihnen klar, dass sie auserwählt wurden, an einer Jagd teilzunehmen. Als Beute …

Meine Meinung

John McTiernans “Predator” mit Arnold Schwarzenegger zählt vollkommen zu recht zu den besten Science-Fiction-Actionfilmen. Stephen Hopkins inszenierte 1990 eine Fortsetzung, verlegte die Handlung in die Großstadt und konnte das hohe Niveau beinahe halten. Nun, 20 Jahre später, erscheint endlich der dritte Teil (die “Alien vs. Predator”-Crossover zähle ich hierbei nicht mit) der Reihe. Und bleibt dem Stil der beiden Vorgänger glücklicherweise treu.

Während die meisten aktuellen Genrefilme im Schnittgewitter untergehen oder ihre mühsam aufgebaute Atmosphäre durch künstliche Computereffekte zerstören, bleibt Regisseur Nimród Antal dem Stil der 80er und frühen 90er treu. Auch wenn zwei oder drei CGI-Verschlimmbesserungen auszumachen sind, bleibt der Film handgemacht und kann seine Dschungel-Atmosphäre gekonnt ausspielen. Die gebotene Action überzeugt ebenfalls, bietet einen angemessenen, jedoch nie übertriebenen Härtegrad und bleibt stets übersichtlich. Der Verzicht auf unnötige Zeitlupenspielereien, schnelle Schnitte und eine verwackelte Kameraführung ist eine wahre Wohltat. Dass der Film die Musik und den Score des Originals wiederaufleben lässt, ist das Tüpfelchen auf dem i.

Doch muss sich “Predators” auch Kritik gefallen lassen. So wurde die Action zwar gut inszeniert, doch kommen die Predators insgesamt zu selten zum Einsatz. Nach dem gelungenen Auftakt stellt sich zur Mitte des Films gar ein wenig Leerlauf ein, was durch den Verzicht auf eine ohnehin unnötige Nebengeschichte leicht hätte vermieden werden können. Danach braucht “Predators” leider erst mal eine Weile, um wieder Fahrt aufzunehmen. Das gelungene Finale entschädigt jedoch für diese Phase des Films.

Wer befürchtet, Adrien Brody könnte mit der Rolle des harten Kämpfers überfordert sein, darf seine Zweifel übrigens zu Hause lassen. Der Darsteller präsentiert sich schon beinahe erschreckend durchtrainiert und gibt auch mit freiem Oberkörper eine mehr als glaubwürdige Vorstellung. Die weiteren Darsteller dienen, von Alice Braga und Topher Grace abgesehen, lediglich als Kanonenfutter, fallen insgesamt also weder positiv noch negativ auf.

Mein Fazit

Erfreulich altmodisch inszenierter Science-Fiction-Actionfilm mit guter Atmosphäre, der die Klasse seiner beiden Vorgänger zwar nicht ganz erreicht, jedoch gut mithalten kann.

Meine Wertung: 7/10

Im Kino: Für immer Shrek

Der erste Auftritt des grünen Ogers konnte mich seinerzeit restlos begeistern. Sein zweites Abenteuer war durchaus noch unterhaltsam, ließ jedoch bereits den hervorragend funktionierenden Sarkasmus des Erstlings vermissen. In Shreks drittem Ausflug war von dem einstig boshaften Charme dann gar nichts mehr zu spüren. Ob es mit “Für immer Shrek”, dem angeblich letzten Teil der Reihe, weiter bergab geht oder ob der grüne Sympathieträger zu einem versöhnlichen Ende findet, verrate ich Euch in der folgenden Review.

Worum geht’s

Shrek hat alles, was ein Mensch sich wünschen kann. Eine Frau, die ihn liebt. Süße Kinder. Loyale Freunde, die ihn schätzen. Eigentlich müsste Shrek glücklich sein. Wäre Shrek ein Mensch. Doch Shrek ist ein Oger. Und Oger sollten nicht beliebt sein, sondern gefürchtet werden. Als Rumpelstilzchen während einer Geburtstagsparty zufällig mitbekommt, wie sehr Shrek sein altes Leben vermisst, bietet er ihm einen Handel an. Shrek soll einen Tag lang das Leben eines Ogers zurückbekommen, wenn er dafür einen anderen Tag seines Lebens an Rumpel abtritt. Shrek willigt ein – und findet sich nach einem kurzen Zauber in einer Welt wieder, in der Rumpel König ist, Oger gejagt werden und Shrek nie geboren wurde. Ihm bleibt nur ein Tag, um den Zauber durch einen Kuss wahrer Liebe rückgängig zu machen …

Meine Meinung

Nach dem schon beinahe desaströsen dritten Teil konnte es eigentlich nur wieder bergauf gehen. Und zum Glück tut es das auch. Auch wenn die Klasse des Erstlings erwartungsgemäß nicht erreicht wird und sich deutliche Abnutzungserscheinungen nicht leugnen lassen, bietet “Für immer Shrek” solide Unterhaltung auf technisch hohem Niveau und platziert sich knapp hinter dem zweiten und deutlich vor dem dritten Oger-Abenteuer.

Auch wenn längst nicht alle Pointen zünden, fällt die Gag-Dichte erfreulich hoch aus. Die inzwischen lieb gewonnenen Figuren tragen den Rest dazu bei, dass man sich als Zuschauer während der Laufzeit von knapp 90 Minuten stets wohl fühlt. Heimlicher Star des Films ist der gestiefelte Kater, welcher als übergewichtige Version von sich selbst für die besten Szenen des Films sorgt.

Enttäuschend fallen hingegen die 3D-Effekte von “Für immer Shrek” aus. Von seltenen Ausnahmen abgesehen, fallen diese während des Films so gut wie gar nicht auf. Wer kein 3D-Kino in seiner Nähe hat, muss also nicht verzagen, da der Film es nicht vermag, auch nur im Geringsten von der dritten Dimension zu profitieren.

Mein Fazit

Solides Animationsabenteuer mit guter Technik und sympathischen Figuren, das ruhig ein wenig bissiger hätte ausfallen dürfen, aber auch als “Shrek light” zu unterhalten weiß. Nun sollte das Märchenbuch allerdings auch endgültig geschlossen bleiben.

Meine Wertung: 6/10