Ich weiß, wie traurig meine drei Leser sind, dass ich meinem Blog die letzten Tage so wenig Beachtung habe zukommen lassen, aber lasst euch gesagt sein, dass ich nicht untätig war, sondern es lediglich an der mangelnden Zeit zum Schreiben der Reviews lag! Ich bitte euch um Verzeihung und gelobe hiermit feierlich Besserung – los geht’s mit “2001 Maniacs”:

Zum Inhalt lässt sich, um ganz ehrlich zu sein, und so wurde ich nunmal erzogen, nicht wirklich viel schreiben, da der Film eigentlich gar keinen Inhalt hat: Jugendliche fahren um die Welt, Jugendliche landen aufgrund einer Umleitung in einer kleinen Stadt, Jugendliche werden von den Einwohnern feierlich empfangen, Jugendliche knattern und schlucken (Alkohol, liebe Leser, Alkohol) wie die Großen, Jugendliche landen als Hauptspeise auf dem Essenstisch – nicht wirklich neu (ob “2001 Maniacs” als Remake oder Fortsetzung zu “2000 Maniacs” durchgehen soll vermag ich nicht zu entscheiden), nicht wirklich spannend, ja nicht einmal wirklich sehenswert.

Was den Film dann doch noch erträglich, wenn nicht zeitweise sogar unterhaltsam werden lässt, ist zum einen der völlig überdrehte Stil und sind zum anderen die recht anständig inszenierten Todesarten inkl. einem relativ hohen Gore-Gehalt.
Zugegeben: Der Humor ist, ganz im Gegensatz zu den Brüsten der weiblichen Beteiligten, recht flach, schafft es aber dennoch, dem Zuschauer das eine oder andere Grinsen zu entlocken.
Ebenso verhält es sich mit den Splatterszenen: Natürlich hat man alles irgendwo irgendwie irgendwann schon einmal gesehen, aber hey: Wayne interessiert das bei einem Film wie diesem schon? Hauptsache es hilft dabei, die Zeit zügig verfliegen zu lassen.

Für Freunde des sinn- und bauchfreien Fun-Splatters ist „2001 Maniacs“ auf jeden Fall einen Blick wert – wer bislang nichts mit dieser Art von Filmen anzufangen wusste, wird durch hiermit allerdings auch nicht bekehrt werden.

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