Gestern habe ich es zeitlich tatsächlich doch noch irgendwie geschafft, mir „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2“ anzuschauen. Da ich bereits die Vorgänger im Kino gesehen hatte, durfte ich mir das große Finale natürlich nicht entgehen lassen. Wieso mir der Film trotz 11 Nominierungen für die Goldene Himbeere gefallen hat? Weil …

… Moment mal! Wer behauptet, dass mir der Film gefallen hat? Ich habe doch in der Überschrift lediglich geschrieben, dass ich von dem Film nicht enttäuscht wurde! Das bedeutet noch lange nicht, dass mir der Film gefallen hat! Also mal ehrlich … was? Wieso ich denn nun nicht enttäuscht wurde? Nun, weil …

… „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2“ genau der stinklangweilige und unfreiwillig komische Film geworden ist, den ich erwartet habe. Die Dialoge sind an Naivität schwer zu überbieten, die Effekte einer Hollywoodproduktion noch immer nicht würdig, Robert Pattinson ist als angeblicher Backfischschwarm blass wie eh und je, Taylor Lautner wartet wie immer nur darauf endlich die Hose runterzulassen und Kristen Stewart beweist einmal mehr, dass sie nur einen halben Gesichtsausdruck beherrscht, diesen inzwischen aber immerhin perfektioniert hat. Doch es gibt auch einen kleinen Lichtblick: Die finale Konfrontation weiß nämlich durchaus zu gefallen und bringt für einen kurzen Moment sogar so etwas wie Spannung in den Film. Auch wenn sich nur schwer leugnen lässt, dass Stephenie Meyer sich hierfür ordentlich bei den X-Men bedient hat …

Sei es wie es ist, die gute Nachricht lautet, dass „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2“ nicht spürbar schlechter ist als seine Vorgänger. Die schlechte Nachricht lautet, dass er auch nicht wirklich besser ist.

Meine Wertung: 4/10

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