The Bay – Nach Angst kommt Panik

In Barry Levinsons Öko-Thriller „The Bay“ wird das gemütliche Städtchen Chesapeake Bay von einer mysteriösen Seuche erfasst, die binnen weniger Stunden erste Todesopfer fordert. Während das örtliche Krankenhauspersonal zusammen mit der Seuchenschutzbehörde verzweifelt nach einer Heilung sucht, finden Meeresbiologen heraus, dass sich in der hormon- und pestizidbelasteten Bucht eine äußerst aggressive Art parasitärer Asseln entwickelt hat …

Wie so oft, ist es letztlich die Ignoranz des Menschen, die das Unheil heraufbeschwört. Barry Levinson erzählt das tragische Geschehen rückwirkend in Form einer Found-Footage-Dokumentation und setzt dabei auf „zufällige“ Video-, Smartphone- und Skype-Aufnahmen, um eine möglichst authentische Atmosphäre aufzubauen. Und auch wenn „The Bay“ dadurch arg vorhersehbar wird, lässt sich nicht leugnen, dass der Film durchaus eine beklemmende Stimmung vorzuweisen hat. Für Found-Footage-Fans, denen die üblichen Geistergeschichten so langsam zum Halse heraus hängen, ist „The Bay“ auf jeden Fall einen Blick wert!

Killer-Krebse? Das können wir auch!

Was ignorante Geflügelzüchter können, muss doch auch für pfiffige Filmblogger machbar sein. Und so haben sich Kino7.de, Myofb.de, Filmfutter.com, WeWantMedia.de und meine Wenigkeit im Rahmen einer Blogger-Aktion zusammengeschlossen, um unsererseits eine eigene Krebsart zu erschaffen und mit ihr die Menschheit auszurotten. Na gut, okay, wir haben uns zusammengeschlossen, um ein paar harmlose Triopse und Feenkrebse zu züchten. Och menno, nun gönnt mir doch meine morbide Phantasie vom durch mich verursachten Ende der Menschheit …

Wie dem auch sei: Alles, was wir zum Züchten benötigten, waren eine kleine Tüte getrockneter Krebseier, etwas Wasser und ein geeigneter Behälter. Den Rest erledigte die Natur – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

In meinem Fall startete alles mit einer Vase, die ich kurzerhand als Aufzuchtbecken missbrauchte. Innerhalb weniger Tage waren bereits die ersten Lebewesen auszumachen. Allerdings nur, sofern man ganz genau hinsah, denn viel mehr als helle, zitternde Punkte waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu erkennen.

Wenige Tage später sah ich, dass erwartungsgemäß zwei Arten von Krebsen geschlüpft waren. Und beschloss, sie zu trennen, da ich aus meiner YPS-Vergangenheit in Erinnerung hatte, dass sich die Tiere gerne gegenseitig auffressen (ein Zeichen ihrer gnadenlosen Aggressivität – jawoll!).

Innerhalb kürzester Zeit wuchs mein selbst gezüchteter Killer-Krebs, leider überlebte nur einer der Triopse, enorm, so dass sich schnell erste Details erkennen ließen. Beachtet bitte die dunklen, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt voll ausgebildeten Augen, die nur dazu dienen, potenzielle Opfer zu erfassen!

Während die Feenkrebse weiterhin klein und unspektakulär in der Vase vor sich hin zitterten, war mein Killer-Krebs inzwischen groß genug, um sogar in einem Video als solcher erkennbar zu sein. Als Beweis dient die folgende Aufnahme – achtet bitte auf die Szene ab 0:15, die eindrucksvoll sein Kampfverhalten und seine Gnadenlosigkeit beweist!

Inzwischen hat sich mein Krebs mehrfach gehäutet, ist so gut wie ausgewachsen und wird von Tag zu Tag fotogener. Und auch aktiver, was mich vermuten lässt, dass er sich bei mir wohl fühlt und sich meine täglichen Streicheleinheiten bezahlt machen.

Aber seht selbst, wie gut mein Krebs sich entwickelt hat:

Sobald mein Killer-Krebs vollständig ausgewachsen ist, werde ich damit beginnen, ihn auf Menschen abzurichten. Wie ich das anstellen werde? Na, ganz einfach: Indem ich ihm „The Bay“ als Endlosschleife vor die düsteren Augen setze! Danach ist niemand mehr sicher. Vermutlich nicht mal mehr ich selbst. Doch bis es so weit ist, darf der Gute noch ein wenig im Sand spielen. Und wird dort hoffentlich viele Eier legen, damit ich eines Tages auch seine Nachfahren aufziehen kann …

Wie die Krebszucht bei meinen Bloggerkollegen verlaufen ist, erfahrt ihr, wenn ihr den folgenden Links … nun ja, folgt:

Filmfutter.com
Kino7.de
Myofb.de
WeWantMedia.de

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