Oder besser noch: Gar nicht anschauen. Nicht im Kino. Nicht zu Hause. Auch nicht als illegal heruntergeladene Kopie. Nicht mal auf der Toilette, um 83 Minuten Verstopfung zu überbrücken. Seht euch den Film einfach nicht an. Nie. Denn eure Lebenszeit ist kostbar. Dieser Film ist es nicht.

Jason Friedberg und Aaron Seltzer, die unter anderem bereits bei „Meine Frau, die Spartaner und ich“ und „Beilight – Biss zum Abendbrot“ bislang bei jedem ihrer Filme komplett versagt haben, beweisen mit „Die Pute von Panem – The Starving Games“ eindrucksvoll, dass sie nichts, aber wirklich gar nichts dazugelernt haben. Wie immer werden die Szenen bekannter Filme sinn- und lustlos abgespult und mit den typischen, sich ständig wiederholenden Einzeller-Pointen und Pipikacka-Witzen ins vermeintlich Lächerliche gezogen. Und wenn gar nichts mehr geht, dürfen ein paar Cheerleader mit spitzen Brustwarzen durchs Bild tanzen. Wat hebbt wi lacht!

Einen halben Gnadenpunkt bekommt dieses Machwerk für Hauptdarstellerin Maiara Walsh, die immerhin recht hübsch anzusehen ist. Und einen weiteren für den einzig gelungen Witz des Films, einen Chuck-Norris-Spruch. Damit ihr jetzt nicht doch noch neugierig ins Kino rennt:

Chuck Norris braucht keine coolen Sprüche.
Die coolen Sprüche brauchen Chuck Norris.

Und jetzt denkt mal darüber nach, wie der Rest des Films sein muss, wenn dieser Spruch die einzig lustige Szene des Films darstellt …

Meine Wertung: 2/10

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