Bei einer Expedition entdecken die Archäologen Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) Hinweise auf den Ursprung der menschlichen Existenz. In der Hoffnung, dort die „Konstrukteure“ der Menschheit zu finden, reisen Shaw und Holloway gemeinsam mit mehreren Wissenschaftlern zu dem fremden Planeten LV-223. Auf dem Planeten gelandet, findet die Gruppe jedoch nur Hinweise auf eine untergegangene Zivilisation …

Das soll er also sein, der Anfang zur Vorgeschichte des unbestrittenen Science-Fiction-Klassikers „Alien“. Mal abgesehen davon, dass ich niemanden kenne, der nach dieser Vorgeschichte gefragt hätte, was hat Ridley Scott sich dabei bloß gedacht? Klar, die Optik stimmt. Und nach einem etwas zähen Einstieg wird der Film, trotz etwas konfuser Geschichte, auch tatsächlich spannend. Aber diese Figuren. Diese Figuren. Ich habe wahrlich nichts dagegen, wenn in Filmen mal dumm und/oder egoistisch gehandelt wird, aber hier wird der Bogen definitiv überspannt. Spätestens im Finale, in dem eine Person auf freiem Feld von einem heranrollenden Objekt getötet wird, weil besagte Person lieber geradeaus davon läuft, statt einfach mal zur Seite zu springen, wusste ich nicht mehr, ob ich mir gerade einen ernst gemeinten Science-Fiction-Film oder nicht doch eher eine Parodie anschaue.

Wirklich schade um die zweifellos vorhandenen guten Ansätze …

Meine Wertung: 5/10

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